Martín Valdés-Stauber

Martin Valdés-Stauber gehört seit 2017 als Dramaturg zum Künstlerischen Leitungsteam der Münchner Kammerspiele. Zuvor studierte er Soziologie und Wirtschaftswissenschaften in München, Friedrichshafen, Berkeley und Cambridge. Seit seiner Rückkehr nach München lehrt er an verschiedenen Universitäten und befasst sich mit der Verschränkung von künstlerischem, literarischem und soziologischem Wissen über die Stadt. Seit 2020 ist Martín Valdés-Stauber zudem ehrenamtlich “Beauftragter für Offene Gesellschaft” in seiner Heimatstadt Kaufbeuren.

Künstlerische Arbeitsbeziehungen verbinden ihn unter anderem mit Rabih Mroué, Marlene Monteiro Freitas, Philipe Quesne, Rimini Protokoll (Stefan Kaegi), Marco Layera und Milo Rau. Seit 2018 erforscht er im Langzeitprojekt SCHICKSALE gemeinsam mit Janne und Klaus Weinzierl die Biographien der im NS-Regime Verfolgten unter den Mitarbeiter*innen der Kammerspiele. Seit 2021 leitet er den künstlerischen Forschungsbereich “Erinnerung als Arbeit an der Gegenwart”.

MK forscht Erinnerung als Arbeit an der Gegenwart
SCHICKSALE (Podcast)