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Joy 2022

Von Michiel Vandevelde
Uraufführung
Regie: Michiel Vandevelde

 Premiere: Juni 2022
 Premiere: Juni 2022

„Joy 2022“ kreist um Themen wie Sexualität, Intimität und Nicht-Normativität. In einem Zusammenschnitt aus Texten, Referenzen aus persönlichen Erzählungen der Performer*innen und einem freien Reenactment der Performance „Meat Joy“ (1964) von Carolee Schneemann ergründen Choreograph und Kurator Michiel Vandevelde und das künstlerische Team die heutige Darstellung von Sexualität. Wo stehen wir – Jahrzehnte nach der Sexuellen Revolution der 1960er-Jahre? Wie können wir uns weiterhin für einen Raum für sexuelle Befreiungsversuche einsetzen, der nicht im Verborgenen bleiben muss?

Angesichts der Konfrontation mit rechtspopulistischen und reaktionären Haltungen zu Sexualmoral, Geschlecht und Körperlichkeit zielt „Joy 2022“ darauf ab, die Ansichten über körperliches Vergnügen und sexuelle Wünsche und Phantasien in ihrer Mehrperspektivität zu feiern. Dabei geht es um die individuelle, aber auch gemeinsame und geteilte Lust am Körper. Und auch darum, Freuden und Schmerzen, die in einem intimen Zusammensein verspürt werden, zum Ausdruck zu bringen.