MK:

Like Lovers Do (Memoiren der Medusa)

Von Sivan Ben Yishai
Deutsch von Maren Kames
Uraufführung
Regie & Choreografie: Pınar Karabulut

 Schauspielhaus
 1 Stunde 30 Minuten
 Ab 17.10. mit englischen Übertiteln
 Premiere: 9.10.2021
 16+
 Premiere: 40 und 30 Euro, Regulär: 35 und 25 Euro
 Schauspielhaus
 1 Stunde 30 Minuten
 Ab 17.10. mit englischen Übertiteln
 Premiere: 9.10.2021
 16+
 Premiere: 40 und 30 Euro, Regulär: 35 und 25 Euro

Medusa, das Inzestkind von zwei Meereswesen, wird vom Meeresgott Poseidon in Athenes Tempel verführt und vergewaltigt. Athene ist erzürnt und verwandelt Medusa in eine geflügelte Gestalt mit Schlangenhaaren, deren Anblick alle zu Stein erstarren lässt. Nicht wenige Männer begeben sich auf die Reise, um ihr den Kopf abzuschlagen und sich dessen Macht anzueignen. Perseus gelingt das – mit Athenes Hilfe. Die Anti-Heldin wird überlistet und geköpft. So der Mythos, so der mythische Referenzrahmen für die Aushandlung von Regeln, Ängsten und gewaltvollen Fantasien. Sivan Ben Yishais Text ist eine moderne Vermessung des patriarchalen Geschlechtermodells als kultur- und epochenübergreifendes Gewaltsystem, das sich durch Duldung und Unterstützung reproduziert. Lieder an Liebende und Erzählungen von hoffnungsvollen Träumen junger Mädchen von der Zukunft spiegeln hetero-sexistische Normen. Und die kraftvolle Erzählenergie des Textes lässt uns Teil einer wuchtigen Verfolgungsfahrt werden – auf den asphaltierten Highways der Geschichte, rückwärts und vorwärts.

Publikumsgespräch am 7.11. mit Sonja Eismann (Missy Magazin)

Triggerwarnung: Der Text enthält viele Schilderungen von sexualisierten Gewalthandlungen, die belastend und re-traumatisierend wirken können.

  • Regieassistenz: Malina Sascha Hoffmann
  • Bühnenbildassistenz: Leonard Mandl
  • Kostümassistenz: Florian Buder
  • Regiehospitanz: Miriam Lohr
  • Kostümhospitanz: Jacqueline Koch
  • Dramaturgiehospitanz: Flora Riezinger
  • Inspizienz: Julia Edelmann
  • Künstlerische Produktionsleitung: Daniela Schroll
  • Soufflage: Sandra Petermann
  • Technische Produktionsleitung: Lukas Balthasar Pank, Jonas Pim Simon
  • Bühnenmeister: Trevor Nelthorpe
  • Bühnenmaschinerie: Thomas Grill, Stephan Preusser
  • Beleuchtung: Robert Borkner, Franziska Erbe, Tankred Friedrich, Michael Pohorsky
  • Ton: Viola Drewanz, Paolo Mariangeli
  • Maske: Marisa Schleimer, Nicola Richter-Okegwo, Paula Bitaroczky
  • Kostüme: Bernd Canavan, Friederike Diemer, Marija Ruzic, Teresa Winkelmann
  • Requisite: Daniel Bittner
  • Schreinerei: Susanne Dölger, Sebastian Nebe, Josef Piechatzek, Erik Clauß
  • Schlosserei: Friedrich Würzhuber, Jürgen Goudenhooft, Patrik Waschkawitz
  • Tapeziererei: Tobias Herzog, Martin Schall
  • Malsaal: Evi Eschenbach, Jeanette Raue
  • Theaterplastik: Maximilian Biek
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Von Medusa im Rap, queeren Comics und dem Rätseln des Unterbewußten. Außerdem Anlauf- und Beratungsstellen für Menschen, die Gewalt erfahren.

Tickets
So 7.11. 19:00 – 21:00
Abo: Sonntag blau Anschl. Publikumsgespräch
Mo 15.11. 20:00 – 21:30
Abo: Montag weiß
Like Lovers Do (Memoiren der Medusa)
  • Schauspielhaus
  • 1 Stunde 30 Minuten
  • Ab 17.10. mit englischen Übertiteln
  • Premiere: 9.10.2021
  • 16+
  • Premiere: 40 und 30 Euro, Regulär: 35 und 25 Euro