Porträt von Felicitas Friedrich
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Stella Traub

Felicitas Friedrich

Felicitas Friedrich (München, 1997) ist Dramaturgin und Kulturvermittlerin. Sie studierte Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaften in München und Letras Hispanoamericanas in Santiago de Chile. Ihr Master-Studium schloss sie mit einer Arbeit über „Neobarock und Neoliberalismus in der chilenischen Literatur nach 1973“ ab. Von 2020 bis 2023 arbeitete sie als Dramaturgieassistentin an den Münchner Kammerspielen. Dort begleitete sie im Rahmen des künstlerischen Forschungsbereichs „Erinnerung als Arbeit an der Gegenwart“ Inszenierungen, Festivals und künstlerische Forschungsresidenzen. Künstlerische Zusammenarbeiten verbinden sie mit Martín Valdés-Stauber, Anastasiia Kosodii, Stas Zhyrkov, Ayşe Güvendiren, Laura Santos und Anne Sophie Kapsner. Bis heute begleitete sie zusammen mit Martín Valdés-Stauber die Recherche von Janne und Klaus Weinzierl zur Erforschung der Schicksale der Mitarbeiter*innen der Münchner Kammerspiele, die von den Nationalsozialisten verfolgt und ermordet wurden. Seit 2024 widmet sie sich als Kulturvermittlerin im Literaturarchiv der Monacensia einer Erinnerungskultur der Vielen. Sie lebt und arbeitet in München.