Foto: Sigrid Reinichs

MK:

TOUCH

Von Falk Richter & Anouk van Dijk

Uraufführung
Text & Regie: Falk Richter
Regie & Choreographie: Anouk van Dijk

 Schauspielhaus
 Premiere: 8.10.2020
 2 Stunden
 Deutsch mit englischen Übertiteln
 Stroboskopeffekt
 Schauspielhaus
 Premiere: 8.10.2020
 2 Stunden
 Deutsch mit englischen Übertiteln
 Stroboskopeffekt

Wie berühren die Zäsuren in unserer Art zusammen zu leben, uns politisch zu organisieren, zu wirtschaften, die Biografien und die Körper der Performenden? Körperliche Berührung und Nähe wandeln sich vom Zeichen der Zuneigung zur potentiellen Bedrohung. Falk Richter und die Choreografin Anouk van Dijk denken gemeinsam mit ihrem Ensemble in einer sehr persönlichen Stückentwicklung zwischen Tanz und Schauspiel über eine Phase des tiefgreifenden Umbruchs nach.

  • Regieassistenz: Noémi Ola Berkowitz
  • Kostümassistenz: Anna-Leena Rieger, Janina Sieber
  • Bühnenbildassistenz: Ji Hyung Nam
  • Mitarbeit Bühne: Émilie Cognard
  • Choreographische Assistenz: Jenia Kasatkina, Verena Pircher
  • Inspizienz: Julia Edelmann
  • Soufflage: Sandra Petermann
  • Übertitelung: Melanie Müller, Louisa Sausner
  • Künstlerische Produktionsleitung: Christina Schabert
  • Regie- & Dramaturgiehospitanz: Nadja Mattioli
  • Regiehospitanz: Helena Beck
  • Bühnenbildhospitanz: SongXin Wang
  • Kostümhospitanz: Christina Jendreiko
  • Technische Produktionsleitung: Adrian Bette
  • Bühnenmeister: Josef Hofmann
  • Bühnenmaschinerie: Susanne Haslinger, Michael Preusser
  • Beleuchtung: William Grüger, Peter Weberschock, Wolfgang Wiefarn, Nikolas Boden, Weronika Patan, Diana Dorn
  • Ton: Ulrich Treutwein, Paolo Mariangeli
  • Videotechnik: Thomas Zengerle, Jake Witlen
  • Requisite: Anette Schultheiss, Sabine Schutzbach
  • Maske: Elvira Liesenfeld, Thomas Opatz, Marisa Schleimer, Steffen Roßmanith, Sylvia Wollmann
  • Kostüm: Jessica Watermann, Angelika Stingl, Fabiola Maria Schiavulli, Pavla Engelhardtova, Friederike Diemer, Arite Pissang
  • Schreinerei: Erik Clauß
  • Schlosserei: Friedrich Würzhuber
  • Tapeziererei: Gundula Gerngroß, Christian Petzuch
  • Malsaal: Evi Eschenbach, Jeanette Raue
  • Theaterplastik: Maximilian Biek
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Videoaufzeichnung: Carsten Woike

Digitale Einführung in das Stück durch den Dramaturgen Tobias Schuster

Programmschwerpunkt Empathie
16. - 19. Juni 2022

Wir sehnen uns nach unmittelbaren Begegnungen, nach spontanen Gesprächen und einem respektvollen Austausch zwischen sich Unbekannten. Individuell und gesellschaftlich. Haben wir das verlernt? Konnten wir das je? Die Kammerspiele laden gemeinsam mit der israelischen Choreografin Yasmeen Godder, dem Kollektiv Ministerium für Mitgefühl und mit der Produktion TOUCH von Falk Richter & Anouk van Dijk dazu ein, sich auf unterschiedlichen Ebenen mit dem Zustand unserer Empathiefähigkeit zu beschäftigen.

Mitgefühl hat einfach keine...

Pressestimmen

„Das am Donnerstagabend uraufgeführte Stück „Touch“ von Falk Richter handelt von erzwungener Distanz und Sehnsucht nach Berührung, von Einsamkeit und der Schwierigkeit, Liebe zu finden. Richter und die Choreographin Anouk van Dijk inszenierten ein visuell beeindruckendes Stück aus Schauspiel und Tanz, mit Musik, Videos und einer Fülle an Kostümen.“

Die Zeit • 9.10.20

„’Touch’ wirft ein Schlaglicht auf den unmittelbaren Moment, in dem eine Pandemie eine Zeitenwende einläuten könnte, weil nicht nur unser Verhältnis zur Natur, sondern auch unser gesellschaftliches System zu Ende pervertiert ist. (…) Es ist ein fulminanter Auftakt, der den neuen Münchner Kammerspielen unter Barbara Mundel da gelungen ist, ein Auftakt, der ein spielfreudiges und tanzwütiges Ensemble auf die Bühne wirft, und der ungewöhnliche und eindringliche Bilder findet, für das, was dieser unserer Gegenwart gerade auf den Nägeln brennt.“

Bayerischer Rundfunk • 9.10.20

„In „Touch“ erfahren die Richter-Themen Einzelkämpfertum und Disconnected-Sein eine Renaissance und neue Brisanz.“

Nachtkritik.de • 8.10.20

„Falk Richter nimmt das titelgebende Thema der Berührung als Ausgangspunkt für einen assoziativen Rundumschlag, in dem individuelle, womöglich ja von vielen geteilte Einsamkeitserfahrungen, aber auch die globale Klimakrise, Viren befördernde Tierquälerei und vieles mehr eine Rolle spielen dürfen, mit Corona als zentralem, da gerade aktuellem Schaltkreis.“

Abendzeitung • 9.10.20