Felicitas Brucker
Felicitas Brucker wurde in Stuttgart geboren und studierte Theater-, Kommunikations- und Literaturwissenschaften in München. Anschließend erhielt sie ein Postgraduiertenstipendium zum Regiestudium am Goldsmith College London, wo sie erste eigene Arbeiten realisierte. Es folgten Inszenierungen an den Münchner Kammerspielen, am Maxim Gorki Theater, dem Schauspielhaus Wien, dem Thalia Theater Hamburg, Theater Freiburg, dem Schauspiel Hannover, dem Deutschen Theater Berlin, dem Theater Basel, Nationaltheater Mannheim und de Schauspielhaus Zürich.
2007 erhielt sie den Förderpreis für darstellende Kunst des Kunstpreises Berlin. Im selben Jahr wurde sie zum ‚Radikal Jung‘- Festival in München eingeladen. Von 2009-2014 arbeitete sie als Hausregisseurin am Schauspielhaus Wien und entwickelte in dieser Zeit viele Texte in enger Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Autor*innen.
Ihre Arbeiten waren mehrfach zu den Mülheimer Theatertagen und den Autorentheatertagen Berlin eingeladen. Mit ihrer Arbeit „Nora“ an den Münchner Kammerspielen wurde sie 2023 zum Berliner Theatertreffen eingeladen und war im selben Jahr von Theater heute in der Kategorie ‚Inszenierung des Jahres‘ nominiert. In den letzten Jahren inszenierte sie am Schauspiel Frankfurt und dem Schauspielhaus Bochum und war 2025 mit ihrer Inszenierung von Michael Hanekes Caché an der Eröffnung der neuen Intendanz des Wiener Volkstheaters beteiligt. Seit 2020 verbindet sie eine regelmäßige Zusammenarbeit mit den Münchner Kammerspielen.