MK:

Pigs

Eine interaktive Installation von Miriam Tscholl mit zwei Schauspieler*innen,
30 Expert*innen und 30 Monitoren zum Thema Schwein
Regie: Miriam Tscholl

 Therese-Giehse-Halle
 Premiere: 13.3.2022
 1 Stunde 30 Minuten
 Deutsch
 Ab 13+
 25 Euro, 6 Euro ermäßigt
 Therese-Giehse-Halle
 Premiere: 13.3.2022
 1 Stunde 30 Minuten
 Deutsch
 Ab 13+
 25 Euro, 6 Euro ermäßigt

Was gibt es noch darüber zu erzählen, was nicht ohnehin schon alle wissen?

Das Schwein. Es steht für Glück und dient als Schimpfwort. Biologisch dem Menschen unglaublich ähnlich, ist es weit davon entfernt, als Haustier verhätschelt zu werden. Wir führen es hocheffizient zur Schlachtbank, um geruhsame Grillabende veranstalten zu können.

Wie lautet die Antwort zur Zukunft der Schweine? Und welche Position nehmen wir dazu ein? Wo wird ein gesellschaftlicher Konsens spürbar? Was passiert jenseits des Konsens - wo handeln wir?

Das Publikum sitzt als 30köpfige Bürgerversammlung im Schweinekoben. In der Mitte der Runde verhandeln zwei Schauspieler ihr ambivalentes Verhältnis zum Fleischkonsum.

Die Klimakatastrophe, das 1,5 Grad-Ziel, die Massentierhaltung - alles bekannt. 30 Expert*innen zum Thema Schwein – Politiker*innen, Tierhalter*innen, Philosoph*innen, Klima- und Tierschutzaktivist*innen sind auf Bildschirmen zugeschaltet. Jede*r Einzelne verführt das Publikum und stellt die eigene individuelle Haltung ins Zentrum.

Ensemble der Münchner Kammerspiele (André Benndorff, Martin Weigel): 17.3., 22.3. (20:00 Uhr), 23.3., 24.3. (20:00 Uhr)

Ensemble der Schauburg München (Simone Oswald, Hardy Punzel): 19.3, 21.3., 22.3. (10:00 Uhr), 24.3. (11:00 Uhr), 25.3.

Eine Koproduktion der Münchner Kammerspiele und der Schauburg München mit dem Düsseldorfer Schauspielhaus / Junges Schauspiel, dem Nationaltheater Mannheim mit der Bundesgartenschau Mannheim 2023, dem Schauspiel Hannover, dem Schauspiel Stuttgart und dem Theater an der Parkaue, Berlin.

  • Mit: André Benndorff, Simone Oswald, Hardy Punzel, Martin Weigel
  • Konzept & Regie: Miriam Tscholl
  • Bühne und Kostüme: Bernhard Siegl
  • Musik: Polina Lapkovskaja
  • Dramaturgie: Xenia Bühler, Rania Mleihi
  • Audiovisuelle Gestaltung & Programmierung: Georg Werner
  • Videoproduktion: Michael Kleinhenn
  • Theaterpädagogik: Elke Bauer, Philipp Boos
  • Regieassistenz: Anne Sophie Kapsner
  • Abendregie: Helena Weber
  • Bühnenbildassistenz: Marlene Pieroth
  • Kostümassistenz: Mirjam Pleines
  • Inspizienz: Stefanie Rendtorff, Barbara Stettner
  • Bühnenbildhospitanz: Johanna Linhoff
  • Kostümhospitanz: Friederike von Lösecke
  • Vorbereitende Bühnenbildassistentin: Romy Rexheuser
  • Künstlerische Produktionsleitung: Stefanie Heublein
  • Technische Produktionsleitung: Rainer Bernt, Julia Schröder
  • Bühnenmeister: Marcel Homack
  • Bühnenmaschinerie: Thomas Grill
  • Beleuchtung: Nikolas Boden, Tankred Friedrich, William Grüger, Maximilian Kraußmüller
  • Ton: Paolo Mariangeli, Ulrich Treutwein
  • Video: Jens Baßfeld, Jake Witlen
  • Maske: Inga Bräkelmann, Miriam Funck, Corinna Leipert, Thomas Opatz
  • Schneiderei: Katharina Diebel
  • Kostüm: Bernd Canavan, Pavla Engelhardtova, Angelika Stingl
  • Requisite: Robert Herrmann
  • Schlosserei: Jürgen Goudenhooft, Friedrich Würzhuber
  • Tapeziererei: Tobias Herzog
  • Malsaal: Evi Eschenbach, Frederic Sontag, Ingrid Weindl
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Schweine, Fleischkonsum und die Frage „Was passiert wenn …?“