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Eine immersive Spurensuche
Von Cosima Terrasse, Hans Block und Moritz Riesewieck (Laokoon)
Eine leere Wohnung, irgendwo in München. Die Person, die in dieser Wohnung lebt, ist verschwunden. Warum, ist unklar. Was hat die Person ausgemacht? Was hat sie geliebt? Wem etwas bedeutet? Und was bleibt von ihr, wenn sie weg ist?
Sie bekommen Zugang zu der Wohnung. Wir bekommen Ihre Telefonnummer. Sie installieren die Messenger-App Telegram. Die verschwundene Person nimmt über Telegram Kontakt zu Ihnen auf. Aber wer ist das, der da mit Ihnen chattet? Ist das wirklich ein Mensch?
Jedenfalls schickt er Ihnen die Adresse. Sie machen sich alleine (oder mit maximal einer Begleitperson) auf zur Wohnung, und rekonstruieren anhand der Hinterlassenschaften in der Wohnung, auf dem Laptop, in den so persönlichen wie intimen Sprachnachrichten und Chat-Interaktionen die Persönlichkeit und die Geschichte des Verschwundenen - und finden heraus, was seine Geschichte ist.
Cosima Terrasse, Moritz Riesewieck und Hans Block arbeiten unter dem Label Laokoon an neuen Formen hybriden Erzählens, zwischen digitaler Schnitzeljagd und immersivem Datenexperiment-Theater. Einem breiten internationalen Publikum bekannt geworden ist Laokoon durch den Kino-Dokumentarfilm „The Cleaners“, der für einen Emmy nominiert war, als Bester Europäischer Dokumentarfilm 2018 und mit dem Grimme-Publikumspreis ausgezeichnet wurde. Zuletzt arbeiteten Laokoon an dem crossmedialen, künstlerischen Datenexperiment Made to Measure.
Die Messenger-App Telegram ist mit ihren offenen API-Schnittstellen gut programmierbar und ist (außer in den neuerdings im Moment breit diskutierten Zirkeln) deshalb unter Programmierer*innen und Coder*innen schon lange beliebt. Sie hat sich aus dem gleichen Grund während der Pandemie für Theaterprojekte durchgesetzt. Vor allem für den Einsatz von GTP-3 gesteuerte Sprach-Bots ist sie sehr gut geeignet.
Triggerwarnung: Es gibt viele Gründe, warum Menschen plötzlich verschwinden. Einige davon werden während der Vorstellung thematisiert.
Eine Produktion der Gruppe Laokoon im Auftrag der Münchner Kammerspiele.
Foto: Julian Baumann
Foto: Julian Baumann
Foto: Julian Baumann
Foto: Julian Baumann
Foto: Julian Baumann
Foto: Julian Baumann
Foto: Julian Baumann
Foto: Julian Baumann
Foto: Julian Baumann
Foto: Julian Baumann
Foto: Julian Baumann
Foto: Julian Baumann
Foto: Julian Baumann
Foto: Julian Baumann
Foto: Julian Baumann
Foto: Julian Baumann
Foto: Julian Baumann
Foto: Julian Baumann
Mit freundlicher Unterstützung von Bernard Kreutzer und Anne Pfeifer, des Prinzregententheaters, und des Institut Francais München.
- Mit Svetlana Belesova, Gro Swantje Kohlhof, Vincent Redetzki, Edmund Telgenkämper, Martin Weigel
- Außerdem mit Neel Baghmar, Victoria Fischer, Thomas Hauser, Walter Hess, Jelena Kuljić, Anna Gesa-Raija Lappe, Stefan Merki, Leoni Schulz, Cosmo Taut, Raphaelle Zonca
- Buch, Konzept und Regie Cosima Terrasse, Hans Block, Moritz Riesewieck, (Laokoon)
- Ausstattung Ji Hyung Nam
- Dramaturgie Harald Wolff
- Regieassistenz / Spielleitung Melina Dressler
- Programmierung Text-KI Betty van Aken
- Interface-Design Simon Repp
- Bot-Entwicklung Clara Hirschmanner
- Creative Coding Objekte Nico Parisius
- Leitung Writers Room Digitale Spuren Melanie Maria Mosler-Berrached
- Texte Digitale Spuren Julia Schwarz, Lilith Pape
- Mitarbeit Multimedia-Content Alexander Riedel
- Technische Produktionsleitung Lukas Balthasar Pank
- Künstlerische Produktionsleitung Victoria Fischer
- Veranstaltungstechnik Klaus Möbius
- Kostümassistenz Florian Buder, Mirjam Pleines
- Regiehospitanz Marie Fuchs
- Ausstattungshospitanz Nadine Ehling
- Kostümhospitanz Leonie Winkelmeier
- Dramaturgiehospitanz Max Kretschmann
- Requisite Anette Schultheiss, Sabine Schutzbach
- Maske Raimund Richar-Vetter
- Kostüm Katharina Diebel
- Tapeziererei Tobias Herzog
- Malsaal Evi Eschenbach, Jeanette Raue, Oliver Freitag