MK:

Habibi Kiosk in Venedig

„Stories bring us together, untold stories keep us apart”

(Elif Shafak)

Für Goethe-Institut/ Performing Architecture öffnet der Habibi Kiosk der Münchner Kammerspiele in Venedig. Ist er dann noch ein Kiosk, oder schon eine soziale Skulptur zur Architektur-Biennale? Über die Stadtgrenzen hinaus und wieder zurück möchte der Habibi Kiosk Orte und Regionen erkunden. Er forscht dort, wo Grenzen ineinanderfließen und Lebensgeschichten zusammentreffen. Wer oder was ist die Stadt, fragt der Kiosk in München. Und selbiges geschieht in Venedig: Wessen Geschichten werden nicht oder zu wenig erzählt – wessen Perspektiven fehlen in der Erzählung der Stadt? Ein Raum für Begegnungen entsteht.  Neben der Verhandlung von Gegenwärtigem, ist der Kiosk ein Ort der Spekulation. Wie sieht es aus, das Zusammenleben und Miteinander der Zukunft? Jetzt, wo wir uns schon kennengelernt haben. Wie drücken sich künstlerische Stimmen andernorts aus, welche Themen verbinden uns und auf welche Weise werden sie sichtbar? Wie bilden wir neue Allianzen abseits dessen, was die Gesellschaft für uns vorzusehen scheint? Und welche Widerstände müssen sie aushalten – innen wie außen? Im Habibi Kiosk wird die Frage des Zugangs verhandelt – wer hat den Schlüssel zur Stadt?

Der Habibi Kiosk ist eine Kooperation der Münchner Kammerspiele mit dem Goethe-Institut e.V. Für Venedig kooperiert der Habibi Kiosk mit Goethe-Institut/ Performing Architecture.