Janina Brinkmann
Janina Brinkmann, geboren in Hamburg, absolvierte ihr Studium als Diplom-Modedesignerin an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg. Seit 2009 arbeitet sie als freie Kostümbildnerin und entwirft Kostümbilder für Theater, Film und Oper. Außerdem Entwurf von Bühnenbildern für das Schauspielhaus Wien, Düsseldorfer Schauspielhaus, NNT/NITE und das RambaZamba Theater.
Für die Inszenierungen der Regisseur*innen Anita Vulesica, Jan-Christoph Gockel und das Regiekollektiv DeadCentre entwirft sie aktuell Kostüme u.a. an den Münchner Kammerspielen, am Schauspielhaus Hamburg, Deutsches Theater Berlin, Burgtheater Wien, Schauspiel Frankfurt und der Staatsoper Hamburg.
Für Schubert in Paradise (Regie: Katharina Bach) treffen sich Katharina Bach und Janina Brinkmann in einer gemeinsamen Arbeit wieder. Für Katharina Bachs Rollen in den Inszenierungen von Jan-Christoph Gockel: Eure Paläste sind leer; Der Sturm: Das Dämmern der Welt und Walleinstein – Ein Schlachtfest in sieben Gängen an den Münchner Kammerspielen entwarf Janina Brinkmann seit 2021 ihre Kostüme und Masken.
Die von ihr kostümbildnerisch ausgestatteten Inszenierungen von Onkel Wanja am Schauspiel Stuttgart, die unverheiratete am Burgtheater Wien (jeweils Regie: Robert Borgmann) und Die Maschine oder: Über allen Gipfeln ist Ruh (Regie: Anita Vulesica), sowie Walleinstein – Ein Schlachtfest in sieben Gängen wurden in den Jahren 2014,2015,2025 und 2026 im Rahmen der Berliner Festspiele zum Theatertreffen eingeladen. Die Maschine oder: Über allen Gipfeln ist Ruh (Regie: Anita Vulesica) wurde mit dem Nestroy-Preis in 2025 als Beste Aufführung im deutschsprachigen Raum ausgezeichnet.
Für das von ihr entworfene Kostümbild in dem Kinofilm Leander Haußmanns Stasikomödie wurde sie 2022 für den Deutschen Filmpreis in der Kategorie Bestes Kostümbild nominiert.
Janina Brinkmann ist Mitglied der Deutschen Filmakademie und im Verband der Berufsgruppen Szenenbild und Kostümbild (VSK).