MK:

The Return of Danton
عودة دانتون

Von Mudar Alhaggi
Regie: Omar Elerian
Ein Gastspiel des Theater an der Ruhr

 Therese-Giehse-Halle
 Deutschland-Premiere: 3.12.
 12 Euro, 6 Euro (ermäßigt)
 Therese-Giehse-Halle
 Deutschland-Premiere: 3.12.
 12 Euro, 6 Euro (ermäßigt)

THE RETURN OF DANTON ist ein neues Stück des syrischen Dramatikers Mudar Alhaggi unter der Regie von Omar Elerian. Das Stück ist eine zeitgenössische Erkundung, wie die Dynamik politischer Revolutionen - von der Französischen Revolution bis zum Arabischen Frühling - in der Politik des Proberaums reflektiert werden kann.

Zum Stück: Ein Kollektiv von in Deutschland lebenden syrischen Schauspieler*innen probt eine zeitgenössische Adaption von Georg Büchners „Dantons Tod“. Ein erschütterndes, politisches Drama, in dessen Zentrum der Konflikt zwischen zwei großen Figuren der Französischen Revolution steht, Danton und Robespierre.
Es gilt als eines der größten revolutionären Werke des europäischen Theaters. Es ist auch furchtbar komplex und verworren, und die Übersetzung aus dem Deutschen ins Arabische ist nicht besonders gut. Der Regisseur glaubt, mit der Adaption eines deutschen Klassikers die Finanzierung zu sichern. Doch die Dramaturgin wollte lieber ein neues Stück über den Alltag von syrischen Flüchtlingen im Ausland schreiben. Während das Ensemble mit Büchners manisch intensivem Stück ringt, spiegelt das Leben die Kunst wider, denn die beiden Hauptdarsteller sind in die Auseinandersetzungen zwischen Autor und Regisseur verwickelt. Zwischen katastrophalen Zeilensprüngen und überlangen Zigarettenpausen streiten sich die vier über ihre widersprüchlichen Ansichten über die syrische Revolution und ihre Rolle als Künstler*innen im Exil.
Die Proben schreiten voran und die Spannungen und Meinungsverschiedenheiten wachsen, während sich das Ensemble - fast unbewusst - immer tiefer mit den Themen des Stücks auseinandersetzt: Was ist eine Revolution? Wann ist sie zu Ende? Verstehen sie zehn Jahre nach der syrischen Revolution wirklich, was passiert ist und wie sie ihre Geschichte erzählen können?

Eine Produktion von Collective Ma’louba und Theater an der Ruhr in Koproduktion mit Shubbak Festival London
In Kooperation mit Maxim Gorki Theater und Münchner Kammerspiele
Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes und das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.

Unterstützt durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ Gastspielförderung Theater, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, sowie den Kultur- und Kunstministerien der Länder.
  • Mit: Amal Omran, Mohamed Alrashi, Mohammad Dibo, Kinan Hmeidan
  • Regie: Omar Elerian
  • Bühnen- und Kostümbild: Rajha Shakiry
  • Lichtdesign: Jackie Shemesh
  • Sounddesign: Khaled Kurbeh
  • Maske: Suzana Schönwald
  • Bühnenmalerei: Elisa Cervik
  • Produktionsleitung: Immanuel Bartz
  • PR: Omar Mohamad
  • Mitarbeit Regie: Liam Rees
  • Mitarbeit Bühnen- und Kostümbild: Maryam Samaan
  • Regieassistenz / Übertitel: Israa Habasch
  • Ton: Uwe Muschinski
  • Licht: Fritz Dumcius, Bryn Jones
  • Requisite: Kemal Kilicli
  • Übersetzung: Hassan Abdulrazzak, Sandra Hetzel
  • Fotos: Franziska Götzen
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