Man erkennt ein zertrümmertes Gebäude. Es war ein Hochhaus, am Boden liegen die Trümmer von der Zerstörung. Aus dem Rest des Hauses hängen abgerissene Kabel und Drähte.

Foto: Mercan Falter

MK:

060223 – Epizentrum Kurdistan

Impulsvortrag und Gespräch von/mit Rosa Burç zu den verheerenden Erdbeben an der türkisch-syrischen Grenze.
Moderation: Suzan Çakar
Begleitende Live-Musik: Sakina Teyna

 Habibi Kiosk
 9.12.2023
 ca. 1 Stunde 30 Minuten
 Eintritt frei
 Habibi Kiosk
 9.12.2023
 ca. 1 Stunde 30 Minuten
 Eintritt frei

Knapp 10 Monate nach den tödlichsten Erdbeben in der jüngeren Geschichte Kurdistans, der Türkei und Syriens werfen wir zum zweiten Mal einen Blick in die Region. An diesem Abend mit dem Fokus auf politisches Kalkül und Versagen durch Behörden und Bauunternehmen, durch die das Erdbeben so verheerende Folgen haben konnte. Die Erdbebenkatastrophe Anfang Februar kostete über 50.000 Menschen das Leben, Millionen wurden obdachlos und haben alles verloren.

Wie konnte es sein, dass tausende Häuser wie Sandburgen einstürzten? Warum kam staatliche Hilfe in den hauptsächlich von Kurd*innen und anderen Minderheiten bewohnten Gegenden so spät oder gar nicht an? Welche nachhaltigen Folgen haben die immense Zerstörung sowie aktuelle politische Entscheidungen für die dortige Demografie? Rosa Burç wird die Zusammenhänge in einem Impulsvortrag und Gespräch mit Suzan Çakar beleuchten. Außerdem wird es Live-Musik von Sakina Teyna geben, die auf dem E-Piano von Serhat Kayırılan begleitet wird, um zwischendurch gemeinsam innezuhalten und den Opfern zu gedenken.

Unter folgendem Link haben wir einige Organisationen zusammengetragen, die sich für die Opfer vor Ort engagieren und an die gespendet werden kann: https://linktr.ee/060223