Wiebke Puls rechts, sie krümmt sich zusammen, schaut angstvoll in die Kamera. Links Edmund Telgenkämper im Profil.

Foto: Maurice Korbel

MK:

Theaterwerkstatt „Als lebten wir in einem barmherzigen Land“

Eine spielerische Auseinandersetzung mit „Als lebten wir in einem barmherzigen Land“ und anschließendem Vorstellungsbesuch

 Glasspitz
 31.1.2024
 ca. 1 Stunde 30 Minuten
 Anmeldung unter: mitmachen@kammerspiele.de
 Kostenfrei
 Glasspitz
 31.1.2024
 ca. 1 Stunde 30 Minuten
 Anmeldung unter: mitmachen@kammerspiele.de
 Kostenfrei

Bei diesem Treffen geht es um die aktuelle MK: Inszenierung „Als lebten wir in einem barmherzigen Land“. Wir sichten Textmaterial, erforschen den thematischen Schwerpunkt und die ästhetischen Besonderheiten. Und dann wird gespielt, probiert, experimentiert und präsentiert. Anschließend besuchen wir gemeinsam die Vorstellung.

Über die Produktion „Als lebten wir in einem barmherzigen Land“

Soll man Unbarmherzigen gegenüber barmherzig sein? In dieser packenden Geschichte ringen zwei Versionen von Realität miteinander, aber der Hass behält nicht das letzte Wort. Anna unterrichtet an einer Grundschule und möchte immer noch die Welt verbessern. Wie vor 25 Jahren, als sie zusammen mit den Clowns des Straßentheaters „Unrule OrKestrA“ gegen die zynische Politik der englischen Regierung demonstrierte. Was sie damals nicht ahnte: Ihr einstiger Geliebter „Buster“, eine Vodoofigur in Frack und Zylinder, war ein V-Mann, der sie alle verriet.

Annas Wiedersehen mit dem Ex-Geliebten findet Ende 2019 – kurz vor Beginn der Pandemie – vor Gericht statt: Anna nimmt die Jagd nach dem Peiniger auf und bringt sich in höchste Gefahr. Bis wohin reicht das Böse, und kann Anna sich selber davon freihalten?

Zwei gegensätzliche Perspektiven sind raffiniert miteinander verschnitten: Annas Tagebuch (auf Recyclingpapier während der Pandemie geschrieben) und die Aufzeichnungen des verdeckten Ermittlers und späteren Killers „Buster“ (der mit seinen kaltblütigen Morden die Welt von den schlimmsten Bösewichten befreien will). Zwei Stimmen, zwei Geschlechter, zwei Weltsichten, zwei liebende Männer rund um Anna, zwei tiefe Krisen und zwei Märchen. Eine sprachlich brilliante Geschichte über unsere zutiefst beunruhigende Gegenwart.

„Seit 4000 Jahren erzählen wir uns gegenseitig, dass man alle Ungeheuer besiegen kann, wenn man weiß, wer sie wirklich sind.“

Eine Frau trägt ein flauschiges Löwenkostüm. Ihre linke Hand ist in ihren Haaren. Hinter ihr steht eine Mann, der mit seinem Bauch zu ihrem Rücken steht. Er trägt einen weißen Kragen mit Rüschen und eine schwarze Mütze.
Nächster Termin 1.3. UA Englische Übertitel
Als lebten wir in einem barmherzigen Land
Soll man Unbarmherzigen gegenüber barmherzig sein? • Ein Psychothriller für zwei Schauspieler*innen in Nahaufnahme • Nach dem Roman von...