Foto: Dennis Kuhnert

MK:

Heldenplatz

Helden-Platz
Thomas Bernhard hat das Theater-Stück vor vielen Jahren geschrieben.
Falk Richter hat es jetzt bearbeitet.

 Schauspielhaus
 Premiere: 4.12.2021
 2 Stunden 40 Minuten (mit Pause)
 Deutsch mit englischen Übertiteln
 10 bis 41 Euro, 8 Euro ermäßigt
 Schauspielhaus
 Premiere: 4.12.2021
 2 Stunden 40 Minuten (mit Pause)
 Deutsch mit englischen Übertiteln
 10 bis 41 Euro, 8 Euro ermäßigt

Darum geht es in dem Theater-Stück:
Vor mehr als 70 Jahren waren hier die Nazis an der Macht.
Das war schrecklich.
Die Nazis haben viele Menschen getötet.
Zum Beispiel Juden und Jüdinnen.
Und Menschen mit Behinderungen.
Deshalb sind viele Menschen aus Deutschland geflohen.
Das bedeutet: Sie sind in ein anderes Land gezogen.
Und haben dann dort gelebt.

Heute denken wieder viele Menschen wie die Nazis.
Sie handeln auch wie Nazis.
Sie machen Anschläge.
Und sie bedrohen andere Menschen.
Sind die Juden und Jüdinnen noch sicher in Deutschland?
Sind Menschen mit Behinderungen noch sicher in Deutschland?
Sind Menschen mit einer dunklen Hautfarbe noch sicher in Deutschland?
Wann müssen diese Menschen wieder fliehen?
Sollen sie jetzt fliehen?
Oder können sie noch warten?

  • Regieassistenz: Joël-Conrad Hieronymus, Anne Sophie Kapsner
  • Bühnenbildassistenz: Leonard Mandl
  • Kostümassistenz: Florian Buder
  • Inspizienz: Barbara Stettner
  • Soufflage: Jutta Masurath, Sandra Petermann
  • Regiehospitanz: Pia Koller
  • Kostümhospitanz: Helena Katzwinkel
  • Künstlerische Produktionsleitung: Victoria Fischer, Daniela Schroll
  • Technische Produktionsleitung: Jonas Pim Simon
  • Bühnenmeister: Josef Hofmann
  • Bühnenmaschinerie: Thomas Grill, Stephan Preusser, Daniel Capellino, Florian Obermeier
  • Beleuchtung: Nikolas Boden, Katrin Langner, Falko Rosin, Weronika Patan
  • Ton: Ulrich Treutwein, Viola Drewanz
  • Video: Ikenna David Okegwo, Jake Witlen
  • Maske: Sylvia Janka, Elvira Liesenfeld, Thomas Opatz, Raimund Richar-Vetter, Marisa Schleimer, Sylvia Wollmann
  • Kostüme: Pavla Engelhardtova, Marija Ruzic, Fabiola Maria Schiavulli, Teresa Winkelmann
  • Requisite: Anette Schultheiss, Sabine Schutzbach
  • Schreinerei: Erik Clauß, Michael Buhl
  • Schlosserei: Friedrich Würzhuber, Jürgen Goudenhooft, Stephan Weber
  • Tapeziererei: Gundula Gerngroß, Tobias Herzog, Martin Schall
  • Malsaal: Evi Eschenbach, Jeanette Raue
  • Theaterplastik: Maximilian Biek
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Pressestimmen

„Gespenstisch aktuell“

Deutschlandfunk Kultur • 5.12.21

„Ein bravouröses Ensemble ist in Falk Richters Überarbeitung von Thomas Bernhards legendärer Abrechnung mit Österreich zu erleben. (…) Richter schält eine neue, höchst aktuelle Botschaft von „Heldenplatz” heraus.“

Münchner Merkur • 6.12.21

“Die Video-Ton-Collagen ebnen den Weg für Richters eigenen Zwischenakt, der sich sprachlich an Bernhard anschmiegt und dabei doch typisch Richter bleibt: Wütend, konkret, engagiert (…) Es ist die verschöngeistigte, bürgerliche Mitte, die Richter angreift, die die Parolen der Aufmärsche und Hetzjagden auf den Straßen salonfähig macht. Sein Akt ist ein Befreiungs-Akt voll notwendiger, angestauter rhetorischer Wut, der zeigt: Der “Heldenplatz” muss sein, denn er ist mitten unter uns.”

Nachtkritik.de • 5.12.21