Foto: Charlotte Pistorius

MK:

Frau Schmidt fährt über die Oder

 Werkraum
 Premiere: 19.10.21
 1 Stunde 35 Minuten
 25 Euro und 6 Euro ermäßigt
 Werkraum
 Premiere: 19.10.21
 1 Stunde 35 Minuten
 25 Euro und 6 Euro ermäßigt

In dem Theater-Stück geht es um Frau Schmidt.
Frau Schmidt kommt aus Polen.
Polen ist ein Land.
Die Vorfahren von Frau Schmidt waren Deutsche.
Frau Schmidt fährt über einen Fluss nach Deutschland.
Der Fluss heißt Oder.
Frau Schmidt will in Deutschland bleiben.
Sie will in Deutschland ein gutes Leben haben.
Doch das ist nicht leicht.
Viele Dinge passieren.
Doch Frau Schmidt gibt nicht auf.

In dem Stück geht es um die Fragen:
Wer von uns hat Macht über andere Menschen?
Wer hat keine Macht über andere Menschen?
Können wir vor anderen Menschen fliehen?

Anne Habermehl hat das Stück geschrieben.

  • Regieassistenz: Melina Dressler, Hannah Wolf
  • Kostümassistenz: Leika Lütke
  • Bühnenbildhospitanz: Marie Lempelius
  • Inspizienz: Hanno Nehring
  • Soufflage: Doro Engel
  • Künstlerische Produktionsleitung: Victoria Fischer
  • Technische Produktionsleitung: Richard Illmer, Rainer Bernt
  • Bühnenmeister: Josef Hofmann
  • Requisite: Manuel Kößler, Dagmar Nachtmann
  • Bühnenmaschinerie: Susanne Haslinger
  • Ton: Korbinian Wegler
  • Maske: Caroline Montfort, Miriam Funck
  • Kostüme: Petra Dziak, Jessica Watermann
  • Schreinerei: Erik Clauß, Susanne Dölger, Hannes Zippert, Sebastian Nebe
  • Malsaal: Evi Eschenbach, Jeanette Raue, Ingrid Weindl
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Pressestimmen

„Anne Habermehl macht den Werkraum der Kammerspiele zum Therapieraum für vier Menschen, die Nebenfiguren der großen Geschichte, der großen Politik sind, über die das Weltenrad hinübergerollt ist und die man vergessen hat aufzusammeln. Sie gibt ihnen eine Sprache, eine einfache wie schöne, sich immer wieder zeitlich überlappende, springende, aber sich niemals verlierende Sprache.“

nachtkritik.de • 20.10.21

„Aus dem Raunen entsteht immer wieder eine eigentümliche, menschliche Wahrheit, der man sich nicht entziehen kann, schon gar nicht dann, wenn man selbst einen Vater hatte, der lange noch vom einstigen Besitz in Schlesien träumte und in seinen letzten Lebensjahren von einer Polin und einem Polen betreut wurde.“

Süddeutsche Zeitung • 20.10.21