MK:

R-Faktor. Das Unfassbare

 Werkraum
 1 Stunde 15 Minuten
 Deutsch
 25 Euro, 6 Euro ermäßigt
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In diesem Stück geht es um Rassismus.
Der Buchstabe R im Titel steht für Rassismus.
Rassismus bedeutet:
Manche Menschen werden schlechter behandelt als andere.
Zum Beispiel nur weil sie nicht weiß sind.
Oder weil sie aus einem anderen Land kommen.

Es geht um Menschen, die Rassismus erleben.
Sie erzählen weißen Menschen von ihren Erfahrungen mit Rassismus.
Oft hören sie als Antwort:
Das kann doch nicht sein!

In diesem Stück geht es um die Frage:
Wenn die Menschen von ihren Erfahrungen mit Rassismus erzählen:
Warum glaubt ihnen dann niemand?

Ein Antwort-Versuch lautet:
Viele weiße Menschen denken rassistisch.
Deshalb nehmen sie andere Menschen nicht ernst.
Auch wenn die von Erfahrungen mit Rassismus erzählen.

Entscheiden Sie selbst:
Wer erzählt die Wahrheit?

 

Die Texte hat Ayşe Güvendiren zusammengestellt.
Sie hat auch Regie geführt.

  • Mit: Şafak Şengül
  • Regie, Recherche, Textcollage: Ayşe Güvendiren
  • Bühnen- und Szenenbild: Theresa Scheitzenhammer
  • Kostüm und Maskenbild: Melina Poppe
  • Dramaturgie : Carlotta Huys
  • Regieassistenz: Suvi Schrank
  • Regiehospitanz: Lisa Fricke
  • Dramaturgieassistenz : Tassilo Pyko
  • Bühnenbildassistenz und Mitarbeit Szenenbild: Jiannis Murböck
  • Kamera und Schnitt: Louis Dickhaut
  • Schnitt : Oliver Buchalik
  • Licht : Maxi Blässing, Dominik Büchl
  • Ton : Friedo Günther
  • Video: Markus Bührend, Jens Baßfeld
  • Komparserie: Lisa Fricke, Suvi Schrank
  • Mentorin: Nora Abdel-Maksoud
  • Sounddesign und Musik: Sophia Jani

Pressestimmen

„R-Faktor“ ist eine lange nachhallende Lehrstunde über Alltagsrassismus. Beklemmend, verstörend, mit großer Wut, aber auch überraschend viel Humor.”

Münchner Merkur • 20.2.22

„In R-FAKTOR gelingt das Kunststück einer Lehrstunde über Rassismus, präzise, verstörend, erhellend. Einem verbittert diskutierten Thema wird hier mit Humor begegnet – und echte Einfühlung ermöglicht.“

Jury-Begründung Körber-Studio Regie • 7.6.21

„[D]ie Recherchen von Ayşe Güvendiren […] legen mit großer Unerbittlichkeit nahe, dass Rassismus und Sexismus, gerne auch in Kombination, zum Alltag nicht nur in den Büros der Intendanz gehören, sondern auch auf den Probebühnen und in den Theaterkantinen.“

Müchner Abendzeitung • 27.5.21