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MK:

Sub City Munich – (Wie) lässt sich Subversion archivieren?

Diskussionsrunde
Welches Material ist es wert, archiviert zu werden, wer entscheidet darüber und was ist überhaupt relevant für das Gedächtnis der Stadt?

 Werkraum
 Werkraum

Gespräch mit Anke Buettner (Monacensia), Christoph Gürich (Stadtmuseum), Hubert Kretschmer (AAP Archiv Künstlerpublikationen) und Gabi Blum/Patrick Gruban/Emanuel Mooner/Matthias Stadler (What is the City – Forschungsresidenz #2)

Die Münchner Subkultur ist im ständigen Wandel, neue Akteur*innen beteiligen sich, Orte und Projekte entstehen, während andere verschwinden oder beendet werden. Meist bekommen wenige Menschen etwas davon mit und oft bleiben nur Erinnerungen, Fotos, Videos und Audioaufnahmen in privaten Sammlungen übrig.

Können wir dieses Wissen auf subversive Weise noch einmal aktivieren? Wie können wir Orte, Protagonist*innen und Ereignisse archivieren und zugänglich machen? Wie beurteilen wir die Raum-Verteilungspolitik in unserer Stadt? Mit diese Fragen beschäftigen sich die vier Künstler*innen, Aktivist*innen und Kulturvermittler*innen Gabi Blum, Matthias Stadler, Emanuel Mooner und Patrick Gruban während ihrer dreiwöchigen Forschungs-Residenz im Rahmen des Projekts „What is the City?“ im Habibi Kiosk der Münchner Kammerspiele.

In einer abschließenden offenen Gesprächsrunde mit Anke Buettner (Leiterin des Literaturarchiv der Stadt München Monacensia), Christoph Gürich (Sammlung Stadtkultur Münchner Stadtmuseum) und dem Initiator des Münchner Privatarchivs für Künstlerpublikationen, Hubert Kretschmer, möchten wir gemeinsam mit allen Interessierten diskutieren: Welches Material ist es wert archiviert zu werden, wer entscheidet darüber und was ist überhaupt relevant für das Gedächtnis einer Stadt? Und aus performativem Blickwinkel: (wie) lassen sich subversive Akte überhaupt archivieren und aktualisieren?

In Hubert Kretschmers AAP – Archiv für Künstlerpublikationen werden seit den frühen 80er Jahren vielfältige Veröffentlichungen von Künstlern bewahrt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Das AAP wird privat von Hubert Kretschmer in München betrieben.

Sowohl die Monacensia im Hildebrandhaus als auch das Stadtmuseum wenden sich in ihren aktuellen Ausstellungen Münchner Subkulturen zu. Die Ausstellung „Pop Punk Politik - Die 1980er Jahre in München“ in der Monacensia fokussiert die 80er Jahre mit ihren neu entstehenden urbanen Bewegungen, und die Ausstellung „Nachts“ im Stadtmuseum die Clubkultur in München.

Gabi Blum, Matthias Stadler, Emanuel Mooner und Patrick Grban haben während ihrer dreiwöchigen Residenz an den Münchner Kammerspielen u.a. das Wiki und Online-Archiv sub-bavaria.de wiederbelebt und laden zu seiner Fortschreibung ein.

Moderation: Olivia Ebert, Dramaturgin Münchner Kammerspiele

Helfe mit, indem Du sub-bavaria mit Deinem Wissen füllst oder teile uns mit, was in Deinem Archiv
ist und woran Du Dich erinnerst: https://bit.ly/sub-bavaria

Wir freuen uns auch über analoges Material wie Flyer, Poster, Objekte oder andere Erinnerungsstücke.

14. September – 2. Oktober 2021 im Habibi Kiosk und im Stadtgebiet
» Donnerstag Sprechstunde – Freitag Ausflüge
» Samstag 2. Oktober ab 14:00 Uhr Abschlusspräsentation – 20:00 Uhr Diskussionsrunde im Werkraum mit Gästen und der Frage danach, welches Material es wert ist archiviert zu werden, wer darüber entscheidet und was überhaupt relevant ist für das Gedächtnis einer Stadt?

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