Kammer 1
12. Mär 18:30 Uhr

TEACH-IN

Herbst der Gammler* Filmscreening in der Gammlerbar

„Ein erstaunliches Dokument. Die erste authentische Darstellung über Lebensgewohnheiten jener vielgeschmähten, doch harmlosen Gammler-Generation“ (Die WAZ über "Herbst der Gammler") Wir freuen uns sehr, Peter Fleischmann, den Regisseur des Werkes, bei uns in der Gammlerbar begrüßen zu dürfen. Nach dem Film können wir mit ihm sprechen und Einblicke in die Anfänge der deutschen Hippie-Bewegung bekommen. Bitte kommt pünktlich, dann bleibt hinterher mehr Zeit zum Reden. Die Ausstrahlung seines Films „Herbst der Gammler“ durch die dritten Programme führte zu einer Flucht vieler Minderjähriger aus dem Elternhaus und zu einer Flut von Leserbriefen. Während eine Gruppe Gammler versucht, nach Marokko oder Nepal zugelangen, wird das Klima in Deutschland spürbar kälter. Report über die Bewegung der Gammler und ihre Konfrontation mit den deutschen Bürgern. Der Film kommt ohne Kommentar aus.

Herbst der Gammler BRD 1967, R: Peter Fleischmann, Dokumentarfilm 68 min

Auszeichnungen:
Adolf-Grimme-Preis 1967
Bundesfilmpreis 1967
Golddukaten des Internationalen Filmfestivals Mannheim unter Jury-Präsident Joseph von Sternberg


"Eine legendäre Dokumentation, das erste Dokument über die deutschen Gammler überhaupt."

"Arbeit macht frei! Peter Fleischmanns 'Herbst der Gammler' oder das Gesicht der Gesellschaft."

"Eine glänzende journalistische Arbeit von Peter Fleischmann. So stelle ich mir lebensnahe Reportagen auf dem Bildschirm vor."

"Fleischmann hat es meisterhaft verstanden, die Akteure des Films selbst sprechen zu lassen. Jeder zusätzliche Kommentar wäre überflüssig gewesen."

"Bedrückend wirkte die Tatsache, daß so viele Zeitgenossen nach einem Arbeitslager für die Gammler verlangten."

In Paris wurde Herbst der Gammler in den „befreiten“ Kinos gezeigt als Vorläufer der Studentenbewegung, in Deutschland war er Namensgeber für den Film „Deutschland im Herbst“.


Pressestimmen:

„Ein erstaunliches Dokument. Die erste authentische Darstellung über Lebensgewohnheiten jener vielgeschmähten, doch harmlosen Gammler-Generation“ (WAZ)

„Der beste westdeutsche Beitrag auf dem Mannheimer Filmfestival. Und der einzige, der einen Preis erhielt.“ (Variety)

„Eindringliche Blicke auf den ewigen Abscheu des Normalverbrauchers vor dem Systemverweigerer.“ (FilmTageBuch)