Spielzeit 20/21

MK: Die Wirklichkeit nicht in Ruhe lassen


Die Münchner Kammerspiele sind das Theater der Stadt. Ein ästhetisches Organ, ein soziales Organ, ein Organ, das versucht, Freiheiten auszuweiten. Wir ermöglichen gesellschaftlichen Austausch, eröffnen Perspektiven, erzählen ungehörte Geschichten.

Und wir fragen nach neuen Verantwortlichkeiten im Theater: Wer spricht, wer entscheidet, was und wie wird erzählt? Theater verstehen wir als Labor – und als Rohstoff für zukünftige Formen des Zusammenlebens; als Ort, an dem neues gesellschaftliches Wissen generiert wird. Dabei suchen wir nach neuen Begriffen, fremdartigen schönen Sprachen, lebbaren Körperlichkeiten und nach den verbindenden Erzählungen der Zukunft. Wir laden Autor*innen ein, um im engen Austausch neue Texte entstehen zu lassen. Wir erweitern die Ausdrucksformen des Sprechtheaters selbstverständlich um tänzerische, musikalische, filmische Formen – und um kollektive Arbeitsweisen. Wir arbeiten aus dem Herzen eines großen Ensembles fest ans Haus gebundener Künstler*innen.Die nächsten fünf Jahre sind für uns ein Gesamtprojekt. Wir wollen künstlerische und institutionelle Prozesse immer so denken, dass Spielraum für echte Entwicklungen und schrittweise Veränderungen möglich wird. Wir möchten zugänglich sein und unsere Zugänglichkeit immer wieder aufs Neue überprüfen. Wir lassen die Wirklichkeit nicht in Ruhe. Sie lässt uns ja auch nicht in Ruhe.


Wir freuen uns auf Sie!

Das Ensemble und Team der Münchner Kammerspiele ab der Spielzeit 20/21 unter der designierten Intendantin Barbara Mundel


Sie werden in den kommenden Wochen und Monaten immer wieder auf digitalen Wegen Updates erhalten.

Oktober bis Dezember 2020

Januar bis März 2021

April bis Juni 2021

In Planung, Koproduktionen, Gastspiele, Wiederaufnahmen

MK: Künstler*innen

MK: Leitungsteam