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Porträt von Kiana Rezvani
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Kiana Rezvani

Kiana Rezvani (geboren im Westen des Iran, lebt in Berlin) ist Künstler*in, Choreograf*in und Forscher*in und entwickelt choreografische und performative Formate, die Tanz, Text, Video und Stimme miteinander verbinden und in Theatern, Galerien und unabhängigen kuratorischen Räumen präsentiert werden. Kianas künstlerische Praxis dreht sich um vergessene, unausgesprochene, verborgene und unterdrückte Geschichten und Erzählungen. Kiana verwebt persönliche und kollektive Erinnerungen, findet deutliche Parallelen und Schnittpunkte und schafft so neue Beziehungen und Möglichkeiten. Dabei hinterfragt Kiana kritisch koloniale und imperiale Konstrukte und schafft so einen Raum für poetische Resilienz. Kianas Solo- und Gemeinschaftsarbeiten wurden unter anderem in den Sophiensälen, den Uferstudios, im PACT Zollverein, im Dock 11, in der Schwankhalle und im Theater im Depot gezeigt. Zu Kianas choreografischen Arbeiten gehören cyber ghosts (2022) und cycle of ruins (2023). Kiana ist Mitbegründer*in des cobracobra-Kollektivs, in dem persönliche Archivmaterialien aus den Regionen des sogenannten Iran und Boliviens recherchiert werden. Zu den Arbeiten von cobracobra gehören Earth Beings (2021) und DRYCRY (2022).