Pedro Aguiar
Pedro Aguiar ist der einzige brasilianische Gitarrist, der den renommierten Alhambra-Gitarrenwettbewerb gewonnen hat. Seine Darbietung auf dem Album, das der brasilianischen Musik gewidmet ist und 2020 bei Naxos erschienen ist, wurde von Kritikern als „voller Energie, Farbe und Präzision” gelobt. Sein jüngstes Album erkundet den pulsierenden Geist der 1920er Jahre in Frankreich – les années folles – mit einem besonderen Schwerpunkt auf den 12 Études von Heitor Villa-Lobos.
Der in Brasília geborene Pedro hat sich eine internationale Karriere aufgebaut, die ihn in die Vereinigten Staaten, nach Frankreich und derzeit nach Deutschland führte. Er arbeitete als Assistenzprofessor an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst München und wird regelmäßig eingeladen, bei internationalen Festivals zu unterrichten, wie beispielsweise beim Sommerkurs 2025 in Brasília.
Neben seinen Solo- und Kammermusikaktivitäten in verschiedenen Ensembles erhielt Pedro Aguiar hervorragende Kritiken von BR-Klassik für seine Darbietung in Donizettis L’Elisir d’amore am Gärtnerplatztheater im Jahr 2025. Außerdem arbeitet er regelmäßig mit der Kammeroper München zusammen.
Als Solist spielte er Rodrigos Concierto de Aranjuez unter der Leitung von Nabil Shehata mit dem Südwestfalen-Orchester in einem vom WDR Radio übertragenen Konzert sowie mit dem Nationaltheaterorchester in Brasilien.