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Sidonie Ronfard

Sara Kontar

Eine syrische Künstlerin, Fotografin und Filmemacherin, die seit 2016 in Frankreich lebt. In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich mit Themen wie Exil, Identität und Immigration und verarbeitet dabei ihre eigenen Erfahrungen als Flüchtling. Mit dokumentarischer und experimenteller Fotografie, Installation, Video und Kino untersucht sie die persönlichen und kollektiven Dimensionen der Vertreibung. Sie hat einen Master-Abschluss in Animationsfilm von der ENSAD Paris (2023).
Ihr Archivprojekt „Towards a Light“ (2021-2022), das 2024 im Palais de Tokyo ausgestellt wird, verwendet Texte und Cyanotypie-Drucke, um über die Auswirkungen der Migration nachzudenken. „Therefore, I Cut“ (2023) erforscht die Verbindungen zwischen Frauen im Exil durch den Akt des Haareschneidens und wurde mit dem Inge Morath Award von Magnum ausgezeichnet und international ausgestellt. Ihr Kurzdokumentarfilm 3350 KM, der von der Trennung von ihrem Vater in Syrien erzählt, wurde für internationale Festivals ausgewählt und war ein Kandidat für die European Film Academy Awards.
In ihren Projekten dokumentiert Kontar die Geschichten von Flüchtlingen und beleuchtet dabei die Erfahrungen von Anpassung und Zugehörigkeit. Ihre Arbeiten wurden in internationalen Museen wie dem Palais de Tokyo, der Sharjah Art Foundation und dem Tbilisi Photography & Multimedia Museum ausgestellt. Im Jahr 2021 gründete sie Al-Ayoun, eine Plattform, die syrische visuelle Geschichtenerzähler durch Ausstellungen, Filmvorführungen und Workshops verbindet.