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Person mit verschränkten Armen lehnt an einer weißen Wand neben einem Fenster mit Blick auf Bäume
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Yuki Moriya

Marie Schleef

Marie Schleefs Arbeiten zeichnen sich durch ihr Interesse für Vergessenes, Verdrängtes und Unsichtbares aus. Sie interessiert sich besonders für Texte von Frauen, die bisher noch nicht auf die Bühne gebracht wurden.

Sie studierte Theatre and Performance am Bard College in New York sowie Regie an der Ernst Busch Hochschule für Schauspielkunst in Berlin. Anschließend war sie als Regieassistentin an der Volksbühne Berlin tätig.

Ihre Arbeiten wurden an der Volksbühne Berlin, im Ballhaus Ost, im Kosmos Theater, am Schauspiel Köln, am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, an den Münchner Kammerspielen, am Hessischen Staatstheater Wiesbaden, am Burgtheater Wien und am Schauspielhaus Zürich gezeigt. Zudem wurden sie unter anderem zu Radikal Jung, den ATT am Deutschen Theater und dem Berliner Theatertreffen eingeladen. Sie wurde für den Nestroy-Preis nominiert und mit dem CHANEL Next Prize sowie dem Kurt-Hübner-Regiepreis ausgezeichnet.

An den Münchner Kammerspielen adaptierte Marie Schleef in der Spielzeit 2023/24 Shirley Jacksons Kurzgeschichte „The Possibility of Evil“ (Die Möglichkeit des Bösen). In der Spielzeit 2026/27 inszeniert Marie Schleef „(Münchner) Verkehr“, eine choreografische Versuchsanordnung nach Valeska Gert.