Gespräche über Theater, deutsch-jüdische Geschichte und was von der Geschichte übrig ist
Die Münchner Kammerspiele feiern im Herbst 100 Jahre im Schauspiel-Haus in der Maximilian-Straße.
Aber was wird gefeiert?
Oder wer wird gefeiert?
In den Gesprächen geht es um die ersten 50 Jahre Münchner Kammerspiele.
Die Münchner Kammerspiele waren zuerst ein Privat-Theater.
Das Theater wurde von einer jüdischen Unternehmer-Familie gegründet.
Zur damaligen Zeit gab es viele Theater in München.
Im Jahr 1933 kamen die Nazis an die Macht.
Sie wollten kein modernes Theater.
Die Nazis haben jüdische Künstler*innen verfolgt und ermordet.
Nach dem Ende der Nazi-Zeit wollte man die Vergangenheit vergessen.
An diesem Abend sollen die Erinnerungen wieder zum Leben erweckt werden.
Verschiedene Personen sprechen über die ersten 50 Jahre der Münchner Kammerspiele:
· Wissenschaftler aus Theater und Musik
· Wissenschaftler der jüdischen Geschichte
- Mit Nicolas Berg, Pina Bergemann , Elias Berner, Rasmus Cromme, Theresa Eisele, Wolf-Dieter Ernst, Stefan Hofmann, Birgit Haberpeuntner, Susanne Korbel, Anna Laner, Jan Lazardzig, Barbara Mundel, Post Paradies (Hannah Baumann, Pina Bergemann , Henrike Commichau, Leon Pfannenmüller, Lizzy Timmers), Paul-Moritz Rabe, Michaela Raggam-Blesch, Hannah Saar, Esther Slevogt, Dr. Johannes Spohr, Fritz Trümpi, Dorothea Volz, Meike Wagner, Klaus Weinzierl, Beatrice Wichmann