Foto: Armin Smailovic

MK:

Fräulein Else

Frei nach Arthur Schnitzler
von Leonie Böhm und Julia Riedler

 Schauspielhaus
 München-Premiere: 2.4.2026
 1 Stunde 30 Minuten
 Do-Sa: 15-45 €, So-Mi: 10-40 €, unter 30 Jahren jede Platzkategorie: 10 €
 Schauspielhaus
 München-Premiere: 2.4.2026
 1 Stunde 30 Minuten
 Do-Sa: 15-45 €, So-Mi: 10-40 €, unter 30 Jahren jede Platzkategorie: 10 €

Ich war noch nie so vernünftig

Fräulein Else ist die Tochter aus gutem Hause.
Sie verbringt ihren Urlaub in einem eleganten Ort.
Dort spielt sie Tennis, wandert und geht zu feinen Abend-Essen.

Dann bekommt sie einen Brief.
Ihre Mutter schreibt:
Frag bitte den reichen Dorsday nach Geld.
Vater ist fast pleite.
Pleite bedeutet, dass man kein Geld mehr hat.

Dorsday ist Kunst-Händler.
Er verbringt seinen Urlaub im selben Ort wie Else.
Er ist älter als Else, aber er macht ihr Komplimente.
Komplimente machen bedeutet:
Man sagt einer Person schöne Sachen.
Zum Beispiel:
Du bist hübsch.

Else findet Dorsday furchtbar.
Aber sie fragt ihn trotzdem nach Geld.
Denn sie will ihre Familie retten.

Dorsday erkennt, dass Else keine Wahl hat.
Er nutzt Elses Abhängigkeit für ein gemeines Spiel …

Arthur Schnitzler hat den Text vor über 100 Jahren geschrieben.
Aber das Thema ist sehr aktuell.
Denn viele Männer nutzen die Abhängigkeit von Frauen aus.

Im Jahr 2017 wurde der Begriff MeToo auf der ganzen Welt bekannt.
MeToo spricht man so aus: Mitu.
MeToo bedeutet in etwa:
Mir ist das auch passiert.

Gemeint ist, dass Männer die Abhängigkeit von Frauen ausgenutzt haben.
Das ist zum Beispiel in Amerika passiert.
Bekannte Regisseure haben junge Frauen missbraucht.
Die jungen Frauen haben sich nicht gewehrt.
Denn sie hatten Angst, dass sie dann nicht mehr als Schauspielerin arbeiten können.

Die Schauspielerin Julia Riedler sagt:
„Fräulein Else ist seit vielen Jahren mein persönliches Vorbild.
Sie ist ohnmächtig in einer machtmissbräuchlichen Situation.
Aber sie versucht, wieder aktiv zu sein.
Im Theater können wir diesen MeToo-Fall zusammen anschauen und vielleicht sogar lösen.“

Eine Produktion des Volkstheater Wien
  • Team München :
  • Dramaturgie Theresa Schlesinger
  • Regieassistenz Hannah Waldow
  • Soufflage Daphne Chatzopoulos
  • Inspizienz Hanno Nehring
  • Künstlerische Produktionsleitung Zora Luhnau
  • Technische Produktionsleitung Constantin Weidenbach
  • Bühnenmeister Marcel Homack
  • Bühnenmaschinerie Nikos Leeb, Florian Obermeier
  • Stellwerk Franziska Erbe
  • Beleuchtung Parthasarathi Sampath Kumar, Wolfgang Wiefarn, Tobias Fisch, Mirko Mayrold Neubauer
  • Ton Wolfram Schild, Ulrich Treutwein
  • Maske Miriam Funck
  • Kostüm Teresa Winkelmann
  • Requisite Manuel Kößler
  • Schreinerei Tobias Holland
  • Tapeziererei Tobias Herzog, Tim Hagemeyer, Anja Gebauer, Maria Hörger
Zum Interview

Februar 2025, zehn Tage vor der Premiere. Nach der Vormittagsprobe gehen Leonie Böhm und Julia Riedler mit Dramaturg Matthias Seier zum Japaner um die Ecke. Das Aufnahmegerät läuft mit.

Termine & Tickets

  • Sa 25.4. 20:00 – 21:30

    Einführung ab 19:30

  • Sa 23.5. 20:00 – 21:30

    Einführung ab 19:30

  • So 5.7. 20:00 – 21:30
    Sonntags-Abo
    Im VVK ab 1.6.
  • Fr 10.7. 20:00 – 21:30
    Freitags-Abo
    Im VVK ab 1.6.
  • Sa 18.7. 20:00 – 21:30
    Samstags-Abo
    Im VVK ab 1.6.
Fräulein Else
  • Schauspielhaus
  • München-Premiere: 2.4.2026
  • 1 Stunde 30 Minuten
  • Do-Sa: 15-45 €, So-Mi: 10-40 €, unter 30 Jahren jede Platzkategorie: 10 €