( Liebe. Eine argumentative Übung - Kammerspiele

Liebe. Eine argumentative Übung

„Liebe. Eine argumentative Übung“ ist eine radikale Selbstuntersuchung, in der intimste Dinge öffentlich verhandelt werden, weil in den Geschichten unserer Körper gesellschaftliche Machtverhältnisse eingeschrieben sind. Die Erzählerin ist Olivia Öl, die Frau des Comic-Helden Popeye, diesem Prachtexemplar von Mann. Nachdem sie zunächst überzeugt ist, einem gelungenen modernen Frauenleben auf der Spur zu sein, gerät sie in eine mythische Rage. Sivan Ben Yishai spricht auf entlarvende, krass-komische Weise über Jederfrau und Jedermann, über chauvinistische Muster und blinde Flecken unserer Art zu lieben.

Mit: Johanna Eiworth

Regie, Bühne und Kostüme: Heike M. Goetze
Musik: Fabian Kalker
Dramaturgie: Viola Hasselberg
Aus dem Englischen übersetzt von Maren Kames

Heike M. Goetze arbeitet seit 2007 als freischaffende Regisseurin, Kostüm- und Bühnenbildnerin u. a. in Basel, Berlin, Bochum, Freiburg, Hannover, Luzern, München und Zürich. Ihre Arbeiten entstehen in kollektiven Arbeitszusammenhängen und bestehen aus bildstarken Erzählweisen, die sich durch eine tänzerische Physis, inhaltliche Radikalität und Musikalität des Sprechens auszeichnen. In Zukunft wird sie regelmäßig am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg arbeiten. Zudem arbeitet Goetze als Dozentin an den Kunsthochschulen in Zürich und Ludwigsburg.

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