( Bayerische Suffragetten - Kammerspiele

Bayerische Suffragetten

München war vor 120 Jahren eine absolute Hochburg der Frauenbewegung, viele Künstlerinnen standen an ihrer Spitze, darunter auch ein Mann. Eine Stückentwicklung mit Schauspielerinnen und einem Stadtensemble erweckt die vergessenen Aktivistinnen wieder zum Leben, ihr Fotoatelier „Elvira“, den „Verein für Fraueninteressen“ und den ersten bayerischen Frauentag 1899. Aus historischem, biografischem und fiktionalisiertem Material entsteht eine Narration der Münchner Frauenbewegung als Gegenerzählung.

Regie: Jessica Glause
Bühne: Jil Bertermann
Kostüm: Aleksandra Pavlović
Musik: Eva Jantschitsch

Jessica Glause arbeitet als Regisseurin im deutschsprachigen Raum. Ihr Schwerpunkt liegt auf recherchebasierten Stückentwicklungen und zeitgenössischer Dramatik. Glauses Inszenierungen wurden zahlreich zu Festivals eingeladen und mit Preisen ausgezeichnet. Große Aufmerksamkeit erhielten ihre Musiktheaterproduktionen über Migration und Inklusion an der Bayerischen Staatsoper. 2018 verlieh ihr die Stadt München den Förderpreis Theater. Zurzeit inszeniert sie am Schauspiel Frankfurt, am Theater Freiburg, den Münchner Kammerspielen und am Volkstheater München.

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