Wolfgang Amadeus Mozart

Wolfgang Amadeus Mozart wurde 1756 in Salzburg geboren. Sein Vater war Musiker und auch er selbst wurde schon als Kind in Klavier, Violine und Komposition ausgebildet. Er bekam früh eine erste Anstellung am Salzburger Hof als Kapellmeister und sollte für den Rest seines Lebens mit der finanziellen Abhängigkeit von den höfischen Institutionen zu kämpfen haben. Nach dem Bruch mit dem mächtigen Salzburger Erzbischof zog er nach Wien, wo er für den Rest seines Lebens arbeitete, immer auf der Suche nach Aufträgen und Geld. Mit 35 Jahren starb Mozart, die Todesursache ist nicht eindeutig geklärt, die Thesen reichen von Syphilis bis Vergiftung. Mozart gilt als einer der bedeutendsten klassischen Komponisten, der berühmteste ist er sicherlich. Er schrieb über 45 Sinfonien, 21 Opern, 18 Messen, zahlreiche Konzerte für diverse Instrumente und Orchester, sowie Kammermusiken und Lieder. Seine Oper „Le nozze di Figaro“ ist neben „Così fan tutte“ und „Don Giovanni“ eine der drei sogenannten da Ponte-Opern, für die der italienische Dichter Lorenzo da Ponte das Libretto schrieb. Da Ponte hatte kurze Zeit als Priester in Venedig gelebt, anschließend ging er nach Wien, wo er Mozart begegnete, später nach London, bevor er schließlich nach Amerika emigrierte. Hier war er in diversen Geschäftszweigen tätig, arbeitete zunächst als Tabak- und Branntweinhändler, betrieb einen Obst- und Gemüseladen, arbeitete als Verleger und wurde schließlich Professor für italienische Literatur an der New Yorker Columbia University. Sein Begräbnis wurde 1838 in New York mit viel Aufwand und Pomp zelebriert.

Aktuell im Spielplan
DIE HOCHZEIT DES FIGARO