​William Shakespeare

William Shakespeare (*1564 – 1616) ist einer der meistgespielten Dramatiker unserer Zeit, dessen Arbeiten zu den bedeutendsten Werken der Weltliteratur zählen. Nach seiner Erziehung an der Lateinschule Statfort arbeitete William Shakespeare als Schauspieler, ehe er um 1585 nach London zog, wo er als Regisseur, Dramaturg und Bühnenschriftsteller blieb. 1592 wurde er erstmals als erfolgreicher Dramatiker und Schauspieler erwähnt. Er schloss sich der Lord Chamberlain’s Company an und war Mitinhaber des Globe Theaters.
Die erste maßgebliche Gesamtausgabe von Shakespeares Werken ist die Folio Ausgabe aus dem Jahr 1623 mit insgesamt 36 Dramen. Die Forschung unterscheidet drei dramatische Werkgruppen: Historiendramen (z.B. „König Richard II.“, 1595), Komödien und Romanzen (z.B. „Ein Sommernachtstraum“, 1600) sowie Tragödien (z.B. „Romeo und Julia“, 1595/96). Aufgrund der schwierigen Informationslage bietet die Urheberschaft von Shakespeares Werken vielfach Anlass für Spekulationen.
An den Münchner Kammerspielen war in der Spielzeit 2001/02 in der Jutierhalle Tom Lanoyes und Luk Percevals 12-stündige Produktion „Schlachten!“ zu sehen, die mehrere Dramen Shakespeares verarbeitete und von der Fachzeitschrift Theater heute zur besten Inszenierung des Jahres 2000 gekürt wurde. Mit Shakespeares „Othello“ (Regie: Luk Perceval) wurde im März 2003 das renovierte Schauspielhaus der Kammerspiele wiedereröffnet. Die erste Spielzeit unter der Intendanz von Matthias Lilienthal wird mit Nicolas Stemanns Inszenierung von Shakespeares „Der Kaufmann von Venedig“ eröffnet.

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DER KAUFMANN VON VENEDIG