Verena Regensburger

Regie

Verena Regensburger, geboren 1990, aufgewachsen in Bad Aibling, schloss 2014, nach begonnenem
Architektur-Studium an der TU München, ihr Studium der Theaterwissenschaft sowie der Sprache, Literatur und Kultur an der LMU München ab. Von der Spielzeit 2014/15 bis 2016/17 war sie als feste Regieassistentin an den Münchner Kammerspielen tätig. Sie arbeitete in dieser Zeit u.a. mit Susanne Kennedy („Warum läuft Herr R. Amok?“), Martin Kušej („Jagdszenen aus Niederbayern“), Armin Petras („Buch“), Nicolas Stemann („Kaufmann von Venedig“, „Der Kirschgarten“), She She Pop („50 Grades of Shame“), Stefan Pucher („América“), Yael Ronen („Point of No Return“) und Christoph Marthaler („Tiefer Schweb“). Im Zuge ihrer Assistenz an den Kammerspielen zeigte sie ihre ersten Inszenierungen, wie das Wintermärchen „Peterchens Mondfahrt“ von Gerdt von Bassewitz oder das TUSCH-Projekt „Das Leben am Ende der Selfie-Stange“ mit Münchner Schüler*innen, bei dem sie zudem als Autorin des Stückes auf sich aufmerksam machte. In der Spielzeit 2015/16 und 2016/17 war sie für die Konzeption und Durchführung des Veranstaltungsformats „Tischszenen“ verantwortlich, bei dem allmonatlich Theaterschaffende beim gemeinsamen Kochen mit dem Publikum zu Themenschwerpunkten ins Gespräch kommen. Die Inszenierung „Luegen“ war ihre Abschlussarbeit als Regieassistentin an den Münchner Kammerspielen. „Luegen“ ist mehrfach zu Theaterfestivals eingeladen worden: „No-Limits“ Berlin, „Sommerblut“ Köln, „Bayerische Theatertage“ Fürth, „Santiago a Mil Festival“ Santiago de Chile. 2018 und 2019 leitete sie im Rahmen des Ostercamps der Münchner Kammerspiele Workshops für Kinder und Jugendliche und entwickelte dabei „The Future Is Present“ und „Glaube, Lüge, Hoffnung“. Am Residenztheater München führte sie das Theaterlabor des Jungen Resi: „Das Vorsprechen“. 2018 entwickelte sie nach „Luegen“ ihre zweite Arbeit mit der gehörlosen Schauspielerin und Tänzerin Kassandra Wedel in der Freien Szene: „die dada. das öffnen und schließen des mundes.“. Während ihrer Goethe-Institut Residenz in Bangalore, Indien, entsandt „My Name Is I Love You“. Derzeit inszeniert sie in Zürich mit dem Komponisten
und Posaunisten Michael Flury unter den Titeln „Voyager3“ und „Chavin – eine synästhetische Uroper“, ein transdisziplinäres Musik- und Reflexionsprojekt. Regensburger ist freischaffende Regisseurin, Theater- und Kunstschaffende, und lebt in München.