Uisenma Borchu

Regie

Uisenma Borchu wurde 1984 in Ulaanbaatar (Ulan Bator) in der Mongolei geboren und kam 1989 mit ihrer Familie in die DDR. Sie studierte von 2006 bis 2015 Regie an der Hochschule für Fernsehen und Film in München in der Abteilung Dokumentarfilm und Fernsehpublizistik. Ihr erster Dokumentarfilm „Donne-moi plus“ (2007) war von german films im Rahmen der Next Generation Rolle zum Festival in Cannes eingeladen. Er wurde darüber hinaus u.a. im Museum of Modern Art, New York, (2008) und in der Pinakothek der Moderne, München, (2012) gezeigt. Mit ihrem Dokumentarfilm „Himmel voller Geigen“ (2011) gewann sie den Megaherz Film School Award auf dem DokFest München 2012.
Ihr Diplomfilm an der HFF München „Schau mich nicht so an“ (2015) hatte Weltpremiere auf dem Filmfest München 2015 und gewann dort den Fipresci Film Critics Prize der Fédération Internationale de la Presse Cinématographique. Gleichzeitig erhielt Uisenma Borchu für „Schau mich nicht so an“ den Bayerischen Filmpreis für Nachwuchsregie 2015. Zudem sorgte der Film auch auf anderen Filmfestivals in Deutschland sowie international für Aufmerksamkeit. Im Mai 2016 erhielt Uisenma Borchu die Auszeichnung „Mongolian Woman of the Year“ der Association for the Development of Mongolian Women in Europe in der Kategorie Kunst/Kultur/Sport. Beim 36. Internationalen Festival der Filmhochschulen München wirkte sie in der Jury der Interfilm-Akademie München für den Female Filmmakers Award mit.

An den Münchner Kammerspielen realisiert sie in der Spielzeit 2017/18 ihre erste Theaterarbeit und beschäftigt sich im Rahmen einer Stückentwicklung mit ihrer Familiengeschichte.