Trajal Harrell

Regie

Trajal Harrell wurde bekannt durch seine große Serie „Twenty Looks or Paris is Burning at The Judson Church”, die die Traditionen des aus der queeren afro- und latein-amerikanischen Clubkultur in Harlem hervorgegangenen Voguing und die des frühen postmodernen Tanzes gegenüberstellt. In letzter Zeit beschäftigte er sich mit den Arbeiten des japanischen Gründers des Butoh-Tanzes Tatsumi Hijikata. Harrell wird international als einer der wichtigsten Choreografen seiner Generation betrachtet.
Seine Arbeiten wurden sowohl in den USA als auch international gezeigt. Nach einer zweijährigen Residenz am New Yorker MoMA zeigte zuletzt das Londoner Kunstzentrum Barbican im vergangenen Sommer eine große Retrospektive seiner Werke. Darüber hinaus waren seine Arbeiten zu sehen u.a. in The Kitchen (NYC), im New York Live Arts, auf dem TBA Festival (Portland), im Walker Arts Center (Minneapolis), auf dem American Realness Festival und im ICA Boston, auf dem Philadelphia Fringe Festival, im LA’s RedCat Theater, auf dem Festival d’Automne (Paris) und dem Holland Festival (Amsterdam), auf dem Festival d’Avignon, bei Impulstanz (Wien) und Tanz im August (Berlin) und auf dem Panorama Festival (Rio de Janeiro) sowie in München beim Dance Festival, im Rahmen dessen er mit „Caen Amour“ im Mai 2017 an den Münchner Kammerspielen gastierte. Er hat außerdem etliche Choreografien im Kontext bildender Kunst aufgeführt, darunter im MoMA, im MoMA PS1, auf der Perfoma Biennial, in der Fondation Cartier (Paris), im New Museum (New York), im Margulies Art Warehouse (Miami), im Stedelijk Museum (Amsterdam), im Serralves Museum (Porto), im Barbican Centre (London), im Centre Pompidou (Paris und Metz) und auf der Art Basel-Miami Beach.

Mit „Juliet & Romeo” in der Kammer 2 arbeitet er zum ersten Mal an einem deutschen Stadttheater und mit Schauspielern.