Selin Masakeni

Selin Masakeni hat im Iran Soziologie studiert. Wegen ihres politischen Aktivismus musste sie 2010 den Iran verlassen. Seit ihrer illegalen Flucht aus dem Iran lebt sie als geflüchtete Person in Berlin. In verschiedenen Räumen in Berlin beschäftigt sie sich mit trans- und geflüchteten Rechten aber auch mit dekolonialen Strategien sozialer Bewegungen sowie Transfeindlichkeit , Cis Sexismus und Rassismus!
Sie versucht eine intersektionale Perspektive als geflüchtete muslimische trans Frau auf den Tisch zu bringen.
Sie bewegt sich in linken, muslimischen, queeren und Black/People of Color (BPoC) Räumen. Ihr Aktivismus entsteht aus einer rassismuskritischen, antikolonialen Haltung und Cis sexistischen Kritik. Sie bezeichnet sich als Trans Feministin of Color und fordert intersektionale justice anstatt von social justice. Sie fordert die Dekolonisierung westlicher Institutionen anstatt von Identitätspolitiken und Prozessen des „othering“. Sie kritisiert pink washing und Homonationalismus.
Momentan studiert sie Gender Studies an der Humboldt Universität zu Berlin, aber sie betont, dass ihr Wissen aus ihren eignen und den Erfahrungen von Trans Menschen of Color kommt. Sie schöpft ihr Wissen aus intersektionalen Gewalterfahrungen als trans muslimische Geflüchtete in verschiedenen Dominanzräumen, nicht aus kolonialen weißen Cis hegemonialen Institutionen wie Universitäten.