Raphael Clamer

Schauspieler_IN

Der in Basel geborene Raphael Clamer erhielt seine Schauspielausbildung von 1993 bis 1996 an der Neuen Münchner Schauspielschule. Es folgten Engagements am Opernhaus Zürich für Carl Maria von Webers „Oberon“ (Regie: Johannes Schaaf) und „Der Freischütz“ (Regie: Ruth Berghaus) sowie für die Burgfestspiele Jagsthausen (u. A. Goldonis „Der Diener zweier Herren“, Regie: Torsten Bischof). Von 1998 bis 2000 war er fest im Engagement am Nationaltheater Mannheim, von 2000 bis 2004 am Schauspielhaus Zürich. In Zürich traf er zum ersten Mal auf den Regisseur Christoph Marthaler mit dem ihn bis heute eine enge Zusammenarbeit verbindet. Raphael Clamer spielte zudem in diversen deutschen und Schweizer Film- und Fernsehproduktionen und ist als Sprecher für Hörspiel und Hörbuch tätig. Er spielte u. A. in Marthalers Produktionen „Hotel Angst“ und „Das goldene Zeitalter“ (Schauspielhaus Zürich, 2001 und 2003), „Seemannslieder“ (NTGent, 2006), „Kontinent Scelsi“, „Sauser aus Italien“, „Eine Urheberei“ (Salzburger Festspiele, Ruhrtriennale, 2007), „Platzmangel“ (Rote Fabrik Zürich, 2007), „La Traviata“ von Giuseppe Verdi und „Wozzeck“ von Alban Berg (Opéra national de Paris, 2008), „Lorem Ipsum Dolor“ (Centre Culturel Suisse Paris 2008), Das Theater mit dem Waldhaus (Hotel Waldhaus, Sils Maria 2008) „Riesenbutzbach. Eine Dauerkolonie“ (Wiener Festwochen, 2009), „La Grande-Duchesse de Gérolstein“ von Offenbach (Theater Basel, 2009), „Papperlapapp“ (Festival d'Avignon, 2010), „± 0 Ein subpolares Basislager“ (Wiener Festwochen, 2011), „Sale“, ein Projekt mit Musik von Georg Friedrich Händel (Opernaus Zürich, 2012). „Das Weisse vom Ei (Une Ile Flottante)“ (Theater Basel, Vidy Lausanne 2013), „Isoldes Abendbrot“ (Theater Basel, Staatsoper Hamburg 2015), „Il Viaggio A Reims“ (Opernhaus Zürich 2015) „Hallelujah“ und „Bekannte Gefühle, Gemischte Gesichter“ (Volksbühne Berlin 2016). Seit 2013 arbeitet Raphael Clamer außerdem regelmässig mit der Opernkompanie Novoflot in Berlin um den Regisseur Sven Holm und den Dramaturgen Malte Ubenauf zusammen: „Sieg über die Sonne“, „T-House-Tour“, „Nationaloper“. Des Weiteren arbeitete er mit Regisseuren wie Sven-Eric Bechtolf („Steine und Herzen“), Luc Bondy („Jon Fosses Schlaf“), Christian Pohle (Falk Richters „Electronic City“; Jakobys/Laufs „Pension Schöller“), Andreas Kriegenburg („Tatis Welt“, Ibsens „Stützen der Gesellschaft“, Brechts „Herr Puntila und sein Knecht Matti“), Henry Mason (Shakespeares „Sommernachtstraum“), Stefan Pucher (Shakespeares „Richard III.“ und „Heinrich IV.“) Jan Bosse (Kleists „Die Familie Schroffenstein“) und Christina Rast (Kleists „Penthesilea“).