Philippe Quesne

Philippe Quesne, geboren 1970, studierte Bildende Kunst, visuelle Gestaltung und Bühnenbild in Paris. In den letzten Jahren hat er Bühnenbilder und Designs für Opern, Konzerte, Theaterperformances und Kunstausstellungen entworfen. 2003 rief er in Paris das Vivarium Studio ins Leben, ein Labor für theatralische Innovation, in dem Maler, Schauspieler, Tänzer und Musiker zusammenarbeiten. Philippe Quesne konzipiert und inszeniert Performances, deren Dramaturgie auf einer starken Verbindung zwischen Raum, Bühnenbild und Körpern basiert. Seine Bühnenbilder werden oft zu Arbeitsstudios oder „Vivarien“, die den menschlichen Mikrokosmos darstellen. Zu seinen Arbeiten gehören u.a. „L’Effet de Serge“ (2007), „La Mélancolie des Dragons“ (2008), „Big Bang“ (2010), „Pièce pour la Technique du Schauspiel de Hanovre“ (2011) und „Next Day“ (2014). Seine multidisziplinären Performances sind international auf Festivals zu sehen. Seit 2014 leitet Philippe Quesne das Theater Nanterre – Amandiers in Paris.

In der Spielzeit 2015/16 wird Philippe Quesne mit „Caspar Western Friedrich“ erstmals an den Münchner Kammerspielen inszenieren.