Olivia Grigolli

Schauspieler_IN

Olivia Grigolli wurde in Innsbruck geboren und erhielt dort während der Schulzeit ihre Schauspielausbildung. Sie spielte bereits im Alter von achtzehn Jahren am Landestheater ihrer Heimatstadt. Nach dem Studium führte sie ihr erstes Festengagement 1983 bis 1986 ans Residenztheater nach München, wo sie als Mathurine in Molières „Dom Juan“ (Regie: Ingmar Bergman, Koproduktion mit den Salzburger Festspielen) debütierte. Anschließend arbeitete sie frei u. A. am Wiener Burgtheater (Marianne in Horváths „Geschichten aus dem Wiener Wald“, Regie: Alfred Kirchner), am Theater Basel, Staatstheater Stuttgart, Düsseldorfer Schauspielhaus und am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg (Karoline in Horváths „Kasimir und Karoline“; Regie: Christoph Marthaler). 1992 bis 1998 war sie Ensemblemitglied der Volksbühne am Rosa Luxemburg Platz in Berlin, wo sie als Desdemona in Shakespeares „Othello“ zum ersten Mal mit Andreas Kriegenburg arbeitete. Eine enge Zusammenarbeit verbindet sie bis heute mit dem Regisseur Christoph Marthaler, der sie im Jahr 2000 für fünf Jahre ans Zürcher Schauspielhaus engagierte. Hier war sie u. A. zu erleben in Marthalers Shakespeare-Inszenierung „Was ihr wollt“, in Stefan Puchers Inszenierungen „Die Orestie“ von Aischylos und „Richard III.“ von Shakespeare, in Karin Henkels „Das weite Land von Schnitzler“ und in Andreas Kriegenburgs „Stützen der Gesellschaft“ von Henrik Ibsen. Weitere Engagements führten sie u. A. an das Düsseldorfer Schauspielhaus (Schillers „Maria Stuart!“, Regie: Stefan Bachmann, 2008), wieder an das Deutsche Schauspielhaus in Hamburg, („Heimweh und Verbrechen“, Regie: Christoph Marthaler, 2014), das Schauspielhaus Graz, Staatsschauspiel Dresden („Rheingold“ nach Richard Wagner, Regie: David Marton) und an das Deutsche Theater Berlin („Tod eines Handlungsreisenden“, Regie Bastian Kraft). Sie arbeitete außerdem mit Regisseuren wie Franz Xaver Kroetz, Frank Castorf, Stefan Bachmann und Jan Bosse.