Martin Valdés-Stauber

Dramaturgie

Martin Valdés-Stauber, geboren in Kaufbeuren, studierte Soziologie und Wirtschaftswissenschaften in München, Friedrichshafen und Berkeley. Seinen Forschungsmaster an der University of Cambridge widmete er Fragen von Flucht und Migration sowie der Stadtforschung. An den Kammerspielen arbeitete er zunächst mit Philippe Quesne („Caspar Western Friedrich“) sowie dem Regieduo Prodromos Tsinikoris/Anestis Azas („Hellas München“). In der Spielzeit 2017/18 hatte er die Produktionsleitung der Freien Gruppen inne. Gemeinsam mit Helena Eckert und Christoph Gurk kuratierte er „X Shared Spaces“ u.a. mit den Künstlern Chris Kondek/Christiane Kühl, Franz Wanner und Henrike Iglesias. Als Parcours durch drei Münchner Stadtteile erkundete „X Shared Spaces“ urbane und private Lebensräume. Dabei erforschten 24 Künstler*innen mit den Mitteln der szenischen und bildenden Künsten, wie digitale Lebensaspekte und die entsprechenden Geschäftsmodelle unseren Alltag und die Räume verändern, die wir bewohnen. Zuletzt folgten Zusammenarbeiten mit Stefan Kaegi („Unheimliches Tal“) und Rabih Mroué („Kill the Audience“).

Seit der Spielzeit 2018/19 ist Martin Valdés-Stauber fester Dramaturg an den Münchner Kammerspielen.