​Luchino Visconti

Luchino Visconti (*1906 – 1976) begann seine Karriere als Assistent von Jean Renoir in Paris. In den folgenden Jahren trat er mit Roberto Rossellini dem salotto von Vittorio Mussolini bei. Mit Gianni Puccini, Antonio Pietrangeli und Giuseppe De Santis schrieb er das Drehbuch zum Film „Besessenheit“ („Ossessione“, 1943), bei dem er zum ersten Mal Regie führte. Sein Erstlingswerk gilt vielfach als Beginn des italienischen Neorealismus. 1948 folgte der Film „Die Erde bebt“ („La Terra trema“) sowie 1951 „Bellissima“. Sein Film „Der Leopoard“ („Il Gattopardo“) wurde 1963 bei den Filmfestspielen von Cannes mit der Goldenen Palme ausgezeichnet. Zu seinen späteren Filmen zählen u.a. „Tod in Venedig“ („Morte a Venezia“, 1971), „Ludwig II.“ (1972) und „Die Unschuld“ („L’Innocente“, 1976).
Neben seiner Tätigkeit als Filmregisseur war Luchino Visconti auch als Theaterregisseur tätig. So arbeitete er viele Jahre mit Rina Morelli und Paolo Stoppa und inszenierte an Theatern wie der Mailänder Scala, der Wiener Staatsoper und dem Royal Opera House in London.

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