Lola Arias

Regie

Lola Arias, geboren 1976 in Buenos Aires, ist eine Theater- und Filmregisseurin, Bildende Künstlerin und Performerin. In Theater-, Literatur-, Musik-, Film- und Kunstprojekten arbeitet sie zusammen mit Menschen verschiedener Hintergründe (KriegsveteranInnen, ehemalige KommunistInnen, bulgarische Kinder etc). Ihre Arbeiten spielen mit den Grenzbereichen zwischen Wirklichkeit und Fiktion. Unter anderem inszenierte sie „My life after“ (2009), „The year I was born“ (2012), „Melancholy and demonstration“ (2012), „The art of making money“ (2011), „The art of arriving“ (2015), „Minefield“ (2016) und „Atlas of Communism“ (2016).
Im Jahr 2018 drehte sie den Film „Theatre of war“. Gemeinsam mit Stefan Kaegi (Rimini Protokoll) hat sie außerdem verschiedene interventionistische Projekte verwirklicht und zusammen mit Ulises Conti komponiert und spielt sie Musik. Außerdem veröffentlicht sie Gedichte, Belletristik und Theaterstücke. Lola Arias’ Arbeiten wurden unter anderem gezeigt auf der Berlinale, dem Lift Festival, dem Theater Spektakel, bei Under the radar, den Wiener Festwochen, auf dem Spielart Festival München, dem Steirischen Herbst sowie im Théâtre de la Ville, im Red Cat LA, im Walker Art Centre, im Parque de la memoria und im Museum of Contemporary Art Chicago. Auf dem Buenos Aires International Film Festival hat sie den Preis Beste Regie gewonnen und der Verlag der Autoren hat sie im Jahr 2018 prämiert. An den Münchner Kammerspielen inszeniert sie nach „Familienbande“ im Jahr 2009 zum zweiten Mal. (www.lolaarias.com).