Kevin Barz

OFS-Schüler_in

Kevin Barz wurde in Oberhausen geboren. Von 2010 bis 2012 studierte er Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte an der Ruhr-Universität Bochum. Zwischen 2012 und 2014 setzte er sein Studium am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft u.a. bei Heiner Goebbels, Björn Mehlig und Gerald Siegmund in Gießen fort. Sein szenisches Projekt zusammen mit Robert Läßig „30qbpm" wurde zu diversen Festivals eingeladen. Seit September 2014 studiert er Regie an der Otto Falckenberg Schule in München. Dort setzte er unter anderem Sarah Kanes „4.48 Psychose", Franz Xaver Kroetz´ „Wunschkonzert" sowie Mozarts „Don Giovanni" szenisch um. Seine Bearbeitung von „Le Sacre du Printemps" wurde nach seiner Premiere am Münchner Volkstheater zum „Fast Forward - europäisches Festival für junge Regie" ans Staatstheater Braunschweig eingeladen. In dieser Zeit assistierte er außerdem an den Münchner Kammerspielen bei Wiebke Puls, Clemens Meyer und David Marton - letzterer lud ihn ein, im Rahmen des „Opernhauses der Münchner Kammerspiele" eigene Projekte zu realisieren. So erarbeitete er auf der Grundlage von „Dido und Aeneas" eine freie Kurzfassung dieser Oper mit vier Schauspielerinnen. Barz leitete ausserdem die szenische Einrichtung des Beitrages „René Pollesch #Twittergott" von Sophia Hembeck und Svenja Reiner bei der LANGEN NACHT DER NEUEN DRAMATIK in den Münchner Kammerspielen, das dort den dritten Platz belegte. Noch während seines Studiums inszenierte er am Theater Duisburg die Stücke „Fräulein Else" und „Iphigenie auf Tauris". Seine Inszenierung von Samuel Becketts „Endspiel" eröffnete dort das Theatertreffen der Duisburger Akzente 2017. 2014/15 arbeitete er außerdem mit dem freien Regie- und Autorenduo Hofmann&Lindholm zusammen an ihren video- und filmbasierten Arbeiten „Ein Werk verschwindet", sowie an der Fortführung der installativen „Serie Deutschland". Im Herbst 2015 konzipierte und realisierte er für das dreimonatige Projekt F„amilie Weiß" am Staatstheater Stuttgart die Videoumsetzung.