Jeff Wilbusch

Schauspieler_IN

Jeff Wilbusch wurde 1987 in Haifa geboren und wuchs in Jerusalem auf. Nach einem Studium der Wirtschaftswissenschaften in den Niederlanden begann er 2011 sein Schauspielstudium an der renommierten Otto Falckenberg Schule in München. Bereits während seiner Schauspielausbildung wurde er festes Ensemblemitglied an den Münchner Kammerspielen. Dort stand er in Stücken wie „The Rest ist Noise“, „Geschichten aus dem Wiener Wald“ und „Jagdszenen aus Niederbayern“ auf der Bühne und arbeitete u.a. mit Johan Simons, Stephan Kimmig und Martin Kušej. Daneben spielte er in Inszenierungen von Johan Simons bei der Ruhrtriennale, den Wiener Festwochen sowie am Schauspielhaus Hamburg. Von 2015 bis 2017 gehörte er zum Ensemble des Residenztheater München und wurde für Stücke wie „Macbeth“ (Regie: Andreas Kriegenburg), „Die Abenteuer des guten Soldaten Švejk“ (Regie: Frank Castorf) und „Antonius und Kleopatra“ (Regie: Thomas Hannemann) besetzt. Am Maxim Gorki Theater in Berlin steht er in „A walk on the dark side“, inszeniert von Yael Ronen, auf der Bühne. Im Fernsehen spielte er u.a. im Thriller „Lockdown - Tödliches Erwachen“ (2017, Regie: Bogdana Vera Lorenz) und in dem Event-Zweiteiler „Der Staatsfeind“ (2018, Regie: Felix Herzogenrath). Im Kino folgte Helena Hufnagels vielbeachtetes Debüt „Einmal bitte alles“ (2017), das im Wettbewerb Spielfilm auf dem Filmfestival Max Ophüls Preis lief. Zuletzt sah man ihn in der preisgekrönten Miniserie „Bad Banks“ von Christian Schwochow und im Magdeburger „Polizeiruf 110 - Crash“ (Regie: Thorsten C. Fischer). Abgedreht hat er die internationale Produktion „The Little Drummer Girl“ unter der Regie von Park Chan-wook, die 2018 auf dem London Film Festival Premiere feiert.