Hans Kremer

Schauspieler_IN

Hans Kremer, geboren 1954, studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Nach seinem Studium lernte er Jürgen Flimm kennen, der ihn 1980 ans Schauspiel Köln holte. 1982 wurde Hans Kremer von der Zeitschrift Theater heute als Schauspieler des Jahres ausgezeichnet. Fünf Jahre später ging er mit Flimm nach Hamburg ans Thalia Theater und blieb fünfzehn Jahre. Er arbeitete u.a. mit Regisseuren wie Ruth Berghaus, Jürgen Flimm, George Tabori, Robert Wilson und Joshi Oida zusammen. Für seine Rolle in „Peer Gynt“ in der Regie von Jürgen Flimm wurde er 1985 mit dem Boy-Gobert-Preis der Körber Stiftung ausgezeichnet. Bei Robert Wilson spielte er in „Time Rocker“ und „Parzival“, bei Ruth Berghaus die Titelrolle in Büchners „Dantons Tod“ und in Brechts „Die Heilige Johanna der Schlachthöfe“. Immer wieder spielt er für Film und Fernsehen und arbeitet u.a. mit den Regisseuren Andreas Dresen, Margarethe von Trotta und Reinhard Hauff, in dessen mit dem Goldenen Bären ausgezeichneten Film „Stammheim“ er eine Hauptrolle spielt.

Frank Baumbauer holte ihn ins Ensemble der Münchner Kammerspiele, wo er nochmals von 2012/13 bis 2014/15 festes Ensemblemitglied war. Hier arbeitete er u.a. mit Andreas Kriegenburg, Luk Perceval, Jossi Wieler, Thomas Ostermeier und Johan Simons zusammen. Zu sehen war er zuletzt u.a. in „Rechnitz (Der Würgeengel)“ (Regie: Jossi Wieler, 2009), „Onkel Wanja“ (Regie: Karin Henkel/Johan Simons, 2013) und „Hoppla, wir sterben!“ (Regie: Johan Simons, 2015).