FUX

Regie

Die Gruppe FUX, bestehend aus Stephan Dorn, Falk Rößler und Nele Stuhler, hat sich 2011 im Rahmen des Studiums der Angewandten Theaterwissenschaft in Gießen formiert. Das Ensemble verwendet Elemente aus Performance, Konzert, Sprechtheater, Kleinkunst und Choreografie und verbindet sie zu ebenso komplexen wie unterhaltsamen Theaterbastarden. Erste Arbeiten waren „Schlagzeug (AT)“ (2011), „Die kleine Freiheit – vielleicht“ (2013) und „Opa übt“ (2013), mit der sie in der Kritikerumfrage der Zeitschrift „Theater heute“ als beste Nachwuchskünstler des Jahres 2014 nominiert wurden. „Langer Atem“ (2015) war ihre erste Arbeit mit dem Stadttheater Gießen. An den Münchner Kammerspielen zeigte FUX in der Spielzeit 2015/16 eine Wiederaufnahme von „Opa übt“. Es folgte „Fux gewinnt“, ein Abend über Glücksspiele als Metapher entgarantierter Arbeits-, Beziehungs- und Lebensverhältnisse in Zeiten des Spätkapitalismus. Am Schauspielhaus Wien realisierte die Gruppe zuletzt die Inszenierung „Frotzler-Fragmente“.

In der Spielzeit 2017/18 widmet sich FUX wieder einer Freien Produktion. Sie trägt den Titel „Die Wiederentdeckung der Granteloper“ und ist ein Versuch über die Kulturtechnik der Beschwerde. Wie bereits „Fux gewinnt“, wird auch dieser Abend von den Münchner Kammerspielen koproduziert.