​Friedrich Schiller

Friedrich Schiller (*1759 – 1805) gilt als einer der bedeutendsten deutschen Dramatiker und ist neben Goethe, Wieland und Herder der wichtigste Vertreter der Weimarer Klassik. Auf herzoglichen Befehl und gegen den Willen der Eltern trat er 1773 in die Stuttgarter Militärakademie ein und begann zunächst ein Jurastudium. Als 1775 die Akademie von Schloss Solitude in die Innenstadt Stuttgarts verlegt wurde, wechselte Schiller das Studienfach und widmete sich der Medizin. Darüber hinaus beschäftigte er sich mit den Werken von Plutarch, Shakespeare, Voltaire, Rousseau und Goethe. 1781 vollendete Schiller sein Drama „Die Räuber“. Das Stück wurde noch im selben Jahr anonym gedruckt und 1782 am Mannheimer Theater uraufgeführt, wo er bis 1785 als Hausautor arbeitete. 1784 stellte Friedrich Schiller das Drama „Kabale und Liebe“ fertig, 1787 wurde „Don Karlos“ gedruckt und uraufgeführt. Zwei Jahre später nahm er eine Professur in Jena an und lehrte dort als Historiker. Er veröffentlichte zahlreiche philosophische und literaturtheoretische Schriften, darunter „Über Anmut und Würde“ (1793), „Über die ästhetische Erziehung des Menschen“ (1795) und „Über naive und sentimentalische Dichtung“ (1795). Von 1796 bis 1800 gab Friedrich Schiller die Literaturzeitschrift „Musenalmanach“ heraus. In den folgenden Jahren vollendete er die Dramen „Wallenstein“ (1799), „Maria Stuart“ (1800), „Die Jungfrau von Orléans“ (1801), „Die Braut von Messina“ (1803) sowie „Wilhelm Tell“ (1804).
An den Münchner Kammerspielen ist aktuell „Maria Stuart“ in der Regie von Andreas Kriegenburg zu sehen.

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