Florentina Holzinger

Florentina Holzinger hat Choreografie an der School for New Dance Development (SNDO) studiert, die der Amsterdamse Hogeschool voor de Kunsten angeschlossen ist. Sie absolvierte Stipendien bei danceWEB (2008) and bei ImPulsTanz (2011) in Wien. Ihre Diplomarbeit, das Solostück „Silk“, wurde 2012, ebenfalls im Rahmen von ImPulsTanz, mit dem Prix Jardin d’Europe ausgezeichnet. Aus ihrer engen Zusammenarbeit mit dem Choreografen Vincent Riebeek ging eine Trilogie mit den Produktionen „Kein Applaus für Scheiße“ (2012), „Spirit“ (2012) und „Wellness“ (2013) hervor. Sie werden bis heute – unter der Tourneeleitung des Genter Produktionshauses CAMPO – auf Festivals in der ganzen Welt gezeigt. Mit „Agon“ (2014) und „Recovery“ (2015) brachte sie in kurzer Folge zwei weitere, thematisch eng aufeinander bezogene Solo-Arbeiten heraus. „Schönheitsabend“ (2015) ist das bislang letzte künstlerische Ergebnis ihrer Kollaboration mit Vincent Riebeek. Florentina Holzinger ist Co-Autorin der Webserie „Body and Freedom“ (2016), die im Rahmen des Festivals „Foreign Affairs“ aufgezeichnet wurde. Zuletzt absolvierte sie eine Residenz am International Choreographic Arts Center ICK Amsterdam. Aus diesen Aufenthalt geht eine neue Arbeit mit dem Titel „Apollon“ hervor, die von den Münchner Kammerspielen koproduziert wird.