Fjodor Michailowitsch Dostojewski

Fjodor Michailowitsch Dostojewski wurde am 11.11.1821 in Moskau als Sohn eines Armenarztes geboren. Von 1838 bis 1843 besuchte er die Ingenieurschule der Petersburger Militärakademie und war anschließend auch als Ingenieur im Festungsbau tätig. Ab 1844 aber widmete er sich dann ausschließlich einer schriftstellerischen Tätigkeit. Wegen seiner Teilnahme an einem revolutionären Zirkel wurde er 1849 verhaftet und zum Tode verurteilt. Unmittelbar vor der Erschießung allerdings wurde die Todesstrafe aufgehoben, stattdessen musste er Zwangsarbeit in Sibirien leisten und sich dann auch dort dem Militärdienst anschließen. Erst 1859 kehrte er nach Petersburg zurück. Von 1862 bis 1863 und dann nochmals von 1867 bis 1871 unternahm er ausgiebige Reisen nach Frankreich, England, Italien und auch Deutschland. Am 09.02.1881 schließlich verstirbt Dostojewski in Petersburg. Fjodor Dostojewski gilt als einer der bedeutendsten russischen Schriftsteller. Zu seinen Hauptwerken zählen „Schuld und Sühne“, „Die Dämonen“ und „Die Brüder Karamasow“, in denen er vor allem von den Auswirkungen der mit der Moderne verbundenen gesellschaftlichen Umbrüche auf die Lebensumstände des Menschen erzählt.
In seinem im Verhältnis zu seinen anderen Romanen kurzen Prosatext „Der Spieler“ thematisiert Dostojewski auch seine eigene langjährige Spielsucht und die von daher begründete finanzielle Verschuldung, die ihn wiederum zum Schreiben ebendieses Romans zwang.

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