Duri Bischoff

Duri Bischoff, in Chur aufgewachsen, entwirft seit 1995 Bühnenbilder in freien Formationen in der Schweiz und auch an einzelnen festen Theatern in Deutschland. Mit Christoph Marthaler verbindet ihn eine regelmäßige Zusammenarbeit. Für ihn erfand er u.a. die Räume für „Schutz vor der Zukunft“ und „Letzte Tage“ bei den Wiener Festwochen, „Sauser aus Italien. Eine Urheberei“ bei den Salzburger Festspielen, „Wüstenbuch“, „Lo stimolatore cardiaco“ und zuletzt „Isoldes Abendbrot“ am Theater Basel sowie „Der Entertainer“ am Schauspielhaus Hamburg. Er gestaltete außerdem Bühnenbilder für Regisseure wie Stefan Pucher („Drei Schwestern“), Christiane Pohle („Der Spieler“), Barbara Weber („Arabische Nacht“, „Die Frau von früher“), Clemens Sienknecht („Werner Schlaffhorst“, „Früher wird alles besser“) oder Thorsten Lensing und Jan Hein („Der Lauf zum Meer“). Oft arbeitete er mit Michel Schröder im Theaterhaus Gessnerallee in Zürich, u.a. für „Quixote“, „Une saison en enfer“, „Amphibienmensch“, „Herz der Finsternis“ oder „Babylon“. Eine enge Zusammenarbeit verbindet Duri Bischoff mit Anna-Sophie Mahler, mit der er in der Kaserne Basel und in der Gessnerallee Zürich u.a. „Tote Fliegen verderben gute Salben, „ars moriendi“ und „Tristan oder Isolde“ erarbeitete, am Theater Bern die Oper „Armide“ und am Theater Bremen „Orlando furioso“ und „Carmen“.


An den Münchner Kammerspielen gestaltete er u.a. das Bühnenbild für „Böse Buben, fiese Männer“ (2013), einem Projekt von Ulrich Seidl, sowie für „Mittelreich“ von Anna-Sophia Mahler (2015) und zuletzt für „Tiefer Schweb“ von Christoph Marthaler.