Christoph Gurk

Christoph Gurk wurde 1962 in Ratingen geboren. Er studierte Deutsche Philologie, Neuere Deutsche Literatur und Philosophie an der Universität Hamburg. Von 1989 bis 1993 war er Redakteur der Zeitschrift „Szene Hamburg". 1993 ging er nach Köln, wo er bis 1998 als Chefredakteur der Zeitschrift „Spex" tätig war. Kurz darauf wechselte er vom journalistischen ins kuratorische Fach, anfangs für den „steirischen herbst" in Graz (Intendantin: Christine Frisinghelli). Dort konzipierte er 1989 und 1999 zwei Projekte zwischen Bildender Kunst und Musik. Ab 2001 arbeitete er für acht Jahre als Kurator und Dramaturg bei der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin (Intendant: Frank Castorf). Von 2009 bis 2015 war er Kurator und Dramaturg im HAU Hebbel am Ufer (Intendanten: Matthias Lilienthal, dann Annemie Vanackere). Christoph Gurk verantwortete 2010 und 2011 auch das Musikprogramm der Ruhrtriennale (Intendant: Willy Decker) und leitete von 2008 bis 2013 die gleiche Sparte am Centraltheater in Leipzig (Intendant: Sebastian Hartmann). Seit 2015 ist er Mitglied des künstlerischen Leitungsteams der Münchner Kammerspiele (Intendant: Matthias Lilienthal) und ist dort für die Programmbereiche „Freies Theater” und „Musik” zuständig. Seine journalistischen Texte erscheinen in Publikationen wie „Spex", „Texte zur Kunst", „Parkett" oder „Berliner Zeitung“.

Buchbeiträge: „Wem gehört die Popmusik?“ (in: Tom Holert / Mark Terkessidis: „Mainstream der Minderheiten“, Berlin, Amsterdam 1996).

Jurytätigkeiten: „Ars Viva 07/08" im Kulturkreis der Deutschen Wirtschaft, Musicboard Berlin, Politik im Freien Theater, Freiburg 2015, und Politik im Freien Theater, München 2018.