Christine Milz

Christine Milz wurde 1989 geboren und studierte Politikwissenschaften, Allgemeine und vergleichende Literaturwissenschaften und Volkswirtschaftslehre in München, Paris und Venedig. An den Münchner Kammerspielen hospitierte und assistierte sie u.a. für Johan Simons, Sebastian Nübling, Schorsch Kamerun und Zino Wey. Es folgten Dramaturgien für u.a. Florian Fischers Dipliminszenierung „Der Fall M", eingeladen zum Körber Studio 2014 und Gewinner des fast Forward Festivals 2014, und Stepahnie van Batum in Kooperation mit der Otto Falckenberg Schule und dem Münchner Volkstheater.
Sie ist Mitglied des "KAPITÆL ZWEI KOLEKTIF" und erarbeitete u.a. mit Ersan Mondtag und Paula Wellmann zuletzt die experimentelle und interdisziplinäre Partyperformance „Party #4 – NSU" im Mixed Munich Arts (MMA). Für das Schauspiel Frankfurt arbeietete sie in der Spielzeit 15/16 mit der schwedischen Regisseurin Therese Willstedt, der Tänzerin Kate Strong und dem deutschen Regisseur Daniel Foerster zusammen. Während des Zürcher Theaterspektakels 2016 wurde sie als Stipendiatin für das „watch and talk- Programm" ausgewählt. Sie ist Mitglied der Auswahljury des Festivals „Politik im freien Theater", das 2018 in München stattfinden wird.
Außerdem folgten 2016 eine performative Infiltration mit den YES MEN in London, die in einen Film „WAR ON WEALTH" mündete, eine perforamtive Installation zu „Alice im Wunderland (White rabbit Club)" in Zürich, und die Entwicklung einer Video-Audioinstallation „Volksverstärker" für das Festival „Speer-Tage" am kleinen Theater Landshut.
Sie organisiert und konzipiert Lesungen und Performances, u.a. „Tel Aviv Noir", eine installative Lesung mit der israelischen Autorin Julia Fermentto und dem Musiker Beni Brachtel, im Munikat München. Als Performerin wirkte sie in einer transdisziplinären Theaterinstallation des Schweizer Künstlers Mirko Baselgia und in einem Videoprojekt der israelischen Künstlerin Naama Noach mit. Seit Herbst 2015 studiert sie im Master Dramaturgie und Leitende Künste an der Zürcher Hochschule der Künste. Ab Herbst 2017 wird sie einen weiteren Master in Fine Arts an der Zürcher Hochschule der Künste anfangen und sich ihrer eigenen künstlerischen Forschung widmen.