Catastrophe

Catastrophe ist eine KünsterInnengruppe, die sich 2015 formiert hat und deren Mitglieder alle jünger als 30 Jahre sind. Zuletzt sorgte die Formulierung ihres Manifests in der französischen Tageszeitung „Libération“ für Aufsehen und Diskussionen. Ihre Aktionen finden nachts statt und sie machen nie zweimal das gleiche. Auf Kabarettbühnen und in leeren Schwimmbecken, in Theaterfoyers, geschlossenen Cafés, auf Stadtmauern, in Wäldern, Museen, in CD- oder Buchform, im siebten Untergeschoss eines Park- oder auf der Spitze eines Hochhauses, auf einem Boot oder an leeren Stränden – erfindet sich das Kollektiv Catastrophe immer wieder neu. „Alles könnte anders sein – mit diesem Satz im Sinn möchten wir leben und arbeiten. Wir verbieten uns keine Form, wir wollen die Vorstellungskraft wieder zurück ins Zentrum stellen und Wörter umdrehen, die uns eigentlich düster stimmen (Katastrophe ist etymologisch gesehen nicht das Ende, sondern die Veränderung – das ist das, was uns interessiert). Vor allem wollen wir 'machen', wenn auch vorsichtig, um nicht das Konzept 'Ende' die Oberhand gewinnen zu lassen.“


In der kommenden Spielzeit tritt das Kollektiv Catastrophe im Rahmen von „1968“, dem Schwerpunktprojekt zum Erbe der 68er-Generation, zum ersten Mal an den Kammerspielen in Erscheinung.